Bisher war es üblich, dass alljährlich am Feiertag Christi Himmelfahrt eine Wallfahrt von Herzogenaurach nach Veitsbronn abgehalten wird. Allerdings konnte bereits im vergangenen Jahr diese Wallfahrt , bedingt durch Corona, nicht stattfinden, und auch in diesem Jahr war es nicht möglich.

In Vertretung der offiziellen Wallfahrt hatten sich aber dennoch sieben Herzogenauracher zu Fuß auf den Weg nach Veitsbronn gemacht, um diese alte Tradition nicht abreißen zu lassen. Zurückzuführen ist diese katholische Wallfahrt zu einer evangelischen Kirche auf die starke Bindung von Veitsbronn an die Pfarrei Herzogenaurach vor der Reformation . Veitsbronn war eine Filiation von Herzogenaurach und wurde von dort aus auch seelsorgerlich betreut. Auch nach der Reformation konnten die Wallfahrer die nun evangelisch gewordene Kirche besuchen. Selbst in den Zeiten der NS-Diktatur fand diese Wallfahrt in kleinem Rahmen statt.

Die evangelische Kirchengemeinde ermöglichte auch in diesem Jahr trotz der laufenden Sanierung einen kurzen Besuch der Kirche . Aufgrund der kleinen Zahl der Wanderer aus Herzogenaurach konnten die Abstandsregeln problemlos eingehalten werden, der Mundschutz war im Gotteshaus obligatorisch. maw