Der Bezirk Mittelfranken und die Stadt Erlangen wollen den anstehenden Neubau des Bezirksklinikums am Europakanal nutzen, um das Areal mittelfristig auch städtebaulich zu entwickeln. Das erklären Bezirkstagspräsident Armin Kroder und Oberbürgermeister Florian Janik .

Auf einer größeren Fläche im Süden des Areals, die durch die Neustrukturierung frei wird, könnte dann in den nächsten acht bis zehn Jahren ein modernes Stadtquartier entstehen, berichtet der Erlanger Rathausreport. Die Absicht des Bezirks sei es, den städtebaulichen Fortgang Erlangens unterstützen, sagt Bezirkstagspräsident Armin Kroder.

Der Bezirk Mittelfranken hat damit begonnen, die bauliche Struktur des Klinikums am Europakanal im Sinne einer modernen Versorgung neu zu ordnen. Insgesamt verringert sich der Flächenbedarf des Klinikums dadurch künftig deutlich. Anknüpfend an das Wohngebiet „In der Reuth“ soll ein nachhaltig gestaltetes Stadtquartier mit einem zukunftsorientierten Mobilitätskonzept und Energieversorgungskonzept entstehen, das den Anforderungen des Klimaschutzes und des Klimawandels aber auch unterschiedlicher Generationen entspricht, heißt es im Pressebericht.

Oberbürgermeister Florian Janik betont die doppelte Chance für Erlangen . „Der Bezirk bekennt sich mit der geplanten, innovativen Neustrukturierung des Klinikums zum Standort Erlangen . Gleichzeitig haben wir die große Chance, die Stadtentwicklung voranzutreiben“, stellt er fest. red