Ihren Fahrplan für das nächste Jahr legte die Biotop- und Artenschutzgruppe des Fischereiverein Höchstadt unter Leitung von Eric Lukaszewicz fest. Dabei ging es in erster Linie um Besatzmaßnahmen von fast ausgestorbenen Fischarten wie Barben, Nasen, Wildkarpfen und Farmaalen. Über das Aalsterben berichtete Fritz Ottlinger. Er wies auf den Rückgang von Aalen nicht nur in der Aisch hin. Erich Weidacher unterstrich ebenso wie Lukaszewicz, welchen Erfolg die Besatzmaßnahmen bisher hatten und dass manche diese Flossenträger ganzjährig Schonzeit haben. Dies alles sei nur möglich durch die Gelder der Sponsoren. So werde man auch im nächsten Jahr Besatzmaßnahmen durchführen. Auch will man im Schwarzenbachgraben wieder die seltene, nicht befischbare Schmerle einsetzen.

Schon vor etwa 20 Jahren waren zwei künstliche Eisvogelröhren angebracht worden. Da das letzte große Hochwasser viel Brut vernichtete, schlug Paul Neudörfer vor, erneut solche Röhren zu installieren. Nach kurzer Diskussion war man sich einig, mit Hilfe von Sponsoren für über 400 Euro vier Röhren von Spezialfirmen zu kaufen und diese an Steilufern anzubringen und auch zu betreuen. Sollte es die Pandemielage erlauben, will man im Mai das beliebte Biotopfest mit Bürgermeister und Sponsoren durchführen. pn