Vor 25, 50 oder 60 Jahren standen 80 Frauen und Männer erstmals anlässlich ihrer Erstkommunion vor dem Altar. Nach all den Jahren feierten sie vergangenen Samstag in der Stadtpfarrkirche ihre Jubelkommunion.

Neben Wiedersehensfreude und Austausch von Erinnerungen stand der Festgottesdienst mit Stadtpfarrer Kilian Kemmer im Zentrum der Jahrgangstreffen. Auch der verstorbenen Jahrgangskollegen gedachte die Gemeinde. In seiner Predigt hob Kilian Kemmer die Kirche als Heimat Jesu Christi und Heimat der Christen hervor. „So dreckig, stinkend und verschmutzt wie der Stall von Bethlehem, in dem Jesus geboren wurde, zeigt sich bisweilen auch die Kirche unserer Tage.“ Jesus sei sich damals nicht zu schade gewesen, in solch einer Umgebung geboren zu werden und Heimat zu finden. Deshalb bleibe die Kirche mit allem Schmutz und Dreck von heute trotz allem der Ort, an dem Jesus gefunden und erfahren wird, so Kemmer.

Henning Schwarz an der Orgel und die Stadtkapelle Höchstadt umrahmten die Feier musikalisch. red