Bernhard Panzer

139 Personen aus der Ukraine sind aktuell in der Stadt. Das gab Bürgermeister German Hacker am Donnerstagnachmittag am Rande eines Pressegesprächs bekannt. Die meisten von ihnen sind laut Hacker privat bei Familien untergebracht. Dies sei mit deutlicher Mehrheit über private Kontakte zustande gekommen.

Berufschulhalle steht bereit

„Die Zahlen nehmen spürbar zu“, sagte der Bürgermeister. In Wohnhäusern in der Kantstraße und der Goethestraße, die von Stadt und Landkreis geführt werden, sind etwa 30 Menschen untergekommen. Darüber hinaus wird, wie der FT berichtete, die Sporthalle des Berufsschulzentrums vorbereitet. Somit könne dort innerhalb weniger Stunden eine kurzfristige vorübergehende Unterbringungsmöglichkeit für 70 Personen geschaffen werden, wie das Landratsamt mitteilt. Die Feldbetten werden auf dem Schulgelände gelagert und im Bedarfsfall kurzfristig aufgestellt.

Im Herzogenauracher Rathaus hat man von Bürgern Informationen bekommen, dass für weitere rund 140 Personen private Unterkünfte angeboten werden können.

Auch Gutscheine möglich

Hacker verwies auch darauf, dass die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach um Geldspenden bittet. Und die Tafel bittet laut Hacker um Spenden von Grundnahrungsmitteln oder Gutscheinen, die in Geschäften und Märkten eingelöst werden können.

Alle Informationen zur Unterstützung der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine einschließlich Spendenmöglichkeiten hat die Stadt auf ihrer Webseite www.herzogenaurach.de gesammelt.