Nach mehr als 500 Tagen nach dem Pandemiebeginn kehrt auch wieder die Kunst zurück. So freut sich die „Gruppe Plus“ des Kunstvereins Erlangen, dass sie in Herzogenaurach im Kunstraum an der Langenzenner Straße wieder eine Ausstellung präsentieren darf.

Die „Gruppe Plus“, ein Zusammenschluss von Künstlerinnen und Künstlern des Kunstvereins Erlangen (KVE), präsentiert sich in einer gemeinsamen Werkschau in Herzogenaurach .

Bei der Vernissage konnte Manfred Braun , Vorsitzender des Herzogenauracher Kunst- und Kulturvereins , zahlreiche Besucher und Künstler aus Erlangen begrüßen. Über den guten Besuch freute sich auch der Sprecher der Gruppe, Mauricio Jimenez, der sich bei seinen Skulpturen vor allem mit der symbolischen Darstellung von Themen aus der Mythologie und Religion befasst. Mauricio Jimenez ist Ingenieur im Hauptberuf.

Die gezeigten Arbeiten der Mitglieder spiegeln die unterschiedlichen Themen und Motive ihrer jeweiligen aktuellen künstlerischen Auseinandersetzung und Entwicklung. Verschiedene, zum Teil kontrastierende individuelle Kunstpositionen, Medien, Ansätze, Ausdrucksformen und Bildwelten werden miteinander präsentiert und einander gegenübergestellt.

Wie Sprecher Mauricio Jimenez bei der Vernissage erläuterte, verfolgt die „Gruppe Plus“ im Kunstverein Erlangen das Ziel, eine lebendige Plattform zu sein für den Zusammenhalt, die Zusammenarbeit und den Gedankenaustausch der Künstlerinnen und Künstler, aber auch der übrigen KVE-Mitglieder.

Sie will ein Kommunikationsforum zu Themen der bildenden Kunst schaffen, um einen Erfahrungsaustausch für Künstler zu ermöglichen. So sollen auch gemeinsame Projekte entwickelt und verwirklicht werden. Auch gemeinsame Ausstellungen , Workshops , Künstlergespräche und Treffen untereinander gehören zum Ziel der Gruppe.

Die Ausstellung im Kunstraum dauert bis zur Finissage am Sonntag, 10. Oktober. Die Öffnungszeiten sind Freitag, Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr.