Bei der Generalversammlung der Waldcorporation Herzogenaurach Welkenbach standen neben den Rechenschaftsberichten auch Neuwahlen auf der Agenda. Michael Welker ist weiterhin Vorsitzender , sein Stellvertreter Georg Mauser.

180 Eigentümer vertreten

Die Mitglieder waren in die Maschinenhalle im Thonwald zusammengekommen. Der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Michael Welker, stellte die Waldcorporation mit ihren 520 Hektar Wald und 180 Eigentümern vor. Im vergangenen Jahr 2020 mit zu wenig Regen wurden lediglich 200 Ster als Rechtholz bestellt. In diesem Jahr ist eine Besserung der Situation auf dem Holzmarkt in Sicht: „Der Einbruch bei den Holzpreisen ist gestoppt, die Tendenz geht nach oben!“, so Welker und weiter: „Die Eiche wird der Zukunftsbaum unserer Waldcorporation sein.“ Durch einen großzügigen Grundstückstausch der Waldcorporation wird der Fahrradweg Beutelsdorf-Hammerbach ermöglicht.

Aus dem erstmals von Alexander Dickas als Nachfolger von Horst Ploner vorgetragenen Kassenbericht für 2020 ging ein Jahresplus von 74 000 Euro hervor. Das Geld wird vor allem in Pflegemaßnahmen der Waldcorporation fließen.

Michael Welker verabschiedete Horst Ploner als „Kümmerer um alles, was der Waldcorporation gut tut!“ mit einem kleinen Präsent. Ploner bedankte sich seinerseits bei den anwesenden Mitgliedern für 21 Jahre Vertrauen.

Turnusgemäß standen auch Wahlen auf der Agenda. Aus dem Verwaltungsrat schieden Michael Welker, Barbara Ort und Horst Ploner aus, davon stelle sich Ploner nicht mehr zur Wahl. Von den 43 anwesenden Mitgliedern wurden Michael Welker, Barbara Ort und Christian Ort gewählt.

Der Verwaltungsrat wählte aus seinen Reihen Michael Welker zu seinem Vorsitzenden und Georg Mauser zu seinem Stellvertreter, Alexander Dickas verwaltet die Finanzen, Protokollführer ist Walter Drebinger. Der entsandte Vertreter von Welkenbach ist Hans Geinzer.

Interessantes aus den Waldungen der Waldcorporation brachte Forstmitarbeiter Fabian Grziwa. Der Niederschlag im Jahr 2020 war unterdurchschnittlich.

An Aufgaben fielen die Wegepflege und der Schutz der Neupflanzungen an. In den Wäldern der Waldcorporation gibt es circa 54 Hektar Verjüngungsfläche. Der Einschlag im vergangenen Jahr betrug 3164 Festmeter.

Försterin Heike Grumann vom Forstrevier Herzogenaurach ist nunmehr beim Zusammenschluss des Amtes für Ernährung Landwirtschaft und Forsten von Fürth und Uffenheim tätig. MW