Das Theater Erlangen präsentiert heute seine letzte Premiere im Großen Haus: „So oder so“ lautet der Titel einer biografischen Annäherung an die Künstlerin Hildegard Knef , die geradlinig und vielseitig, immer mit einer Prise schnoddrigem Humor, ihr Leben und ihre Karriere meisterte.

In „Hildes“ Werdegang spiegeln sich die großen Umbrüche des vergangenen Jahrhunderts wider: 1925 geboren, aufgewachsen in Berlin, mit 19 Kriegsgefangene der Roten Armee , mit Anfang 20 als Schauspielerin entdeckt und bald darauf in Hollywood unter Vertrag genommen. In den 1960er Jahren begann die laut Ella Fitzgerald „größte Sängerin ohne Stimme“ zu singen und schrieb eigene Liedtexte. Mit Liebes- und Geldproblemen sowie mit ihrer Krebserkrankung ging sie offen um. Stimmgewaltig und mit Live-Klavierbegleitung (Ralf Schurbohm) nähert sich Janina Zschernig dem Leben dieser Ausnahmepersönlichkeit.

Auf vier Vorstellungstermine im Juni folgen ab dem 2. Oktober zahlreiche weitere, teilt die Pressestelle des Theaters mit. red