Gleich dreifach haben die evangelischen Christen in Höchstadt die Geburt Christi gefeiert: am Nachmittag auf der Wiese hinter der Christuskirche mit einem Familiengottesdienst , abends um 18 Uhr mit der traditionellen Waldweihnacht in Höchstadt-Süd und gleichzeitig mit der Christvesper, ebenfalls auf der Wiese hinter der Kirche.

Alle Gottesdienste fanden laut Pressemitteilung der Christuskirche unter strikter Einhaltung der Corona-Bedingungen und im Freien statt. Bei den Gottesdiensten bot die evangelische Kirchengemeinde alle ihre musikalischen und schauspielerischen Schätze dar: Im Familiengottesdienst zeigten Jugendliche die Weihnachtsgeschichte in den Fenstern des Gemeindehauses, bei der abendlichen Christvesper mit einem virtuosen Klavierspiel und bei der Waldweihnacht mit dem Posaunenchor.

Nach dem Regen klart es auf

Alle Gottesdienste waren außerordentlich gut besucht. Bis zum Nachmittag hatte es kräftig geregnet, so dass es fraglich war, ob die traditionelle Waldweihnacht – dieses Jahr auf der Wiese am Waldrand an der Lerchenstraße – stattfinden konnte. Am Abend klarte es aber auf. Die Kerzen konnten aufgestellt werden und so den Weg zum Waldrand erhellen, was sehr romantisch aussah. Mit den Klängen vom Posaunenchor im Ohr und den leuchtenden Kerzen entlang des Weges zur Andachtsstelle mit Altar und Kerzenstern kamen trotz des Wetters viele Gläubige.

In den Predigten oder Ansprachen richteten Religionspädagogin Verena Lorz – sie gestaltete den Familiengottesdienst – sowie Pfarrer Hans-Friedrich Schäfer und Pfarrerin Sibylle Stargalla das Augenmerk auf die zeitgerechte Interpretation der frohen Botschaft von der Heiligen Nacht. In allen Predigten wurde betont, dass auch trotz der bedrückenden Corona-Bedingungen das Licht der Weihnachtsbotschaft hell leuchte. Es wurden die bekannten und beliebten Lieder gesungen, und mit dem Weihnachtssegen trat ein jeder seinen Heimweg an. red