Die Pfarrgemeinderäte sind seit vielen Jahren Ausdruck einer aktiven Beteiligung der Ehrenamtlichen an der Gestaltung der Kirche von heute. Sie sind unverzichtbar, um freiwilliges Engagement zu koordinieren, gerade in Zeiten abnehmender finanzieller Mittel und einer geringer werdenden Zahl von Hauptamtlichen. Sie sind das Fundament, um die vielfältigen Herausforderungen in der Kirche und in der Gesellschaft bewältigen zu können.

Der amtierende Seelsorgebereichsrat Herzogenaurach hat entsprechend der Wahlordnung für das Erzbistum Bamberg die Anzahl der zu wählenden Pfarrgemeinderäte nach der Größe der einzelnen Pfarreien festgelegt. Neu im Gegensatz zu der vergangenen Wahl ist, dass jede Pfarrgemeinde einen eigenen Pfarrgemeinderat (PGR) wählt. Eine Wahl über den gesamten Seelsorgebereich Herzogenaurach wie im Jahr 2018 findet 2022 also nicht statt. Der Termin für die Wahl ist der 19. und 20. März.

Die drei Wahlausschüsse rufen die Gläubigen dazu auf, zur Wahl zu gehen. Wahlberechtigt sind alle katholischen Christen der Pfarrgemeinde , die am 20. März 2022 das 14. Lebensjahr vollendet und im Gebiet der Pfarrgemeinde ihren Hauptwohnsitz haben.

Die Wahllokale in den Gemeinden sind an den folgenden Terminen geöffnet: St. Magdalena mit zehn Pfarrgemeinderäten am Samstag, 19. März, von 17 bis 20 Uhr (Pfarrzentrum), am Sonntag, 20. März, von 8 bis 13 Uhr (Pfarrzentrum) sowie am Sonntag, 20. März, von 8.30 bis 10.30 Uhr (St. Marien Haundorf).

In St. Otto mit sechs Pfarrgemeinderäten am Samstag, 19. März, von 16 bis 17 Uhr (Kapelle Hammerbach), am Samstag, 19. März, von 17.30 bis 18.30 Uhr (Pfarrsaal St. Otto) sowie am Sonntag, 20. März, von 9 bis 11.30 Uhr (Pfarrsaal St. Otto).

In St. Josef Niederndorf mit vier Pfarrgemeinderäten am Samstag, 19. März, von 17 bis 20 Uhr (Pfarrsaal St. Josef) und am Sonntag, 20. März, von 9.30 bis 12 Uhr (Pfarrsaal St. Josef).

Folgende Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich für St. Magdalena zur Wahl: Reinhard Bertels, Rentner; Rudolf Dellermann, Integrationsbeauftragter/ Kunsthistoriker; Simon Hamper, Historiker/Lehrer; Kathrin Engl, Hotelfachfrau/Direktionsassistentin; Hans-Peter Hübsch, Ingenieur/Rentner; Stefan Frötsch, Architekt; Brigitte Kreppel, Lehrerin; Anna Maydt, Sportökonomin; Katharina Nagel, Kauffrau; Ursula Novotny, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin; Hellmar Rockel, Mechatronikingenieur; Jasmin Stephan, Verkaufsleiter; Alexandra von der Burg, Schülerin; Alexander von Keitz, Leiter für Qualität und Umwelt; Johannes Wirth, Student.

Für Sankt Otto: Elisabeth Daube, Verwaltungsangestellte; Bernhard Faas, Ingenieur; Monika Großekatthöfer, städtische Angestellte; Benedikt Hübner, Staatsanwalt; Susanne Hübner, Zahnarztsekretärin; Matthias Klerner, Angestellter.

Für St. Josef Niederndorf: Hermann Josef Conrads, Ingenieur/Rentner; Rebekka Freundl, Lehrerin; Stefanie Gulden, Krankenschwester; Matthias Gress, Orthopädietechniker; Michaela Protiwa, Ingenieurin; Carola Hiller, Lehrerin; Manfred Frötsch, Messgerätebauer. red