Zum Artikel "Nur kein Formular vergessen" im FT vom Dienstag erreichte die Redaktion folgende Lesermeinung:

Ich habe den Artikel von dem impfwilligen Hausmeister, der ohne Impfung vom Impfzentrum Erlangen-Höchstadt weggeschickt wurde, weil er eine Bestätigung zu wenig dabei hatte, mit Interesse zu Ende gelesen. Denn ich wollte erfahren, wer an seiner Stelle geimpft wurde oder ob die Impfdosis entsorgt wurde, weil die Bürokratie verbietet, dass ein anderer damit geimpft wird. Ich habe das leider nicht erfahren, es ist wohl ein Betriebsgeheimnis, weil es Teile der Bevölkerung verunsichern könnte.

Es gibt Länder, die nicht (Israel) oder nicht mehr (Großbritannien) in der EU sind, und in denen wird unbürokratisch geimpft, was das Zeug hergibt, mit der Folge, dass wegen des niedrigen Inzidenzwertes der Lockdown aufgehoben wird.

Davor brauchen wir uns nicht zu "fürchten", denn hierzulande wird der Mangel an Impfstoff optimal bürokratisch verwaltet, indem hier produzierter Impfstoff exportiert wird und die Zulassung weiterer Impfstoffe auf sich warten lässt, weil so gründlich geprüft wird. Welche Sicherheit das bringt, sieht man ja an Astrazeneca .

Ich bin stolz darauf, Bürger dieses Landes zu sein, in dem es dank Bürokratie anstelle von Problemlösung noch viele Brücken-Lockdowns geben wird.

Wilhelm Hacker

Höchstadt