Der Kreisverband Erlangen-Höchstadt im Nordbayerischen Musikbund (kurz NBMB) sieht sich mit seinen 26 Mitgliedsvereinen gut aufgestellt. Das wurde bei der Kreisversammlung im Sportheim des SC Adelsdorf unterstrichen.

Für die Musikvereine mit ihren Kapellen und Jugendorchestern war das Corona-Jahr 2020 eine Vollbremsung. Das setzte sich 2021 fort. Corona gab den Takt vor. Musiker durften ihrem Hobby nicht nachgehen. Allerdings wollten sich die Vereine nicht unterkriegen lassen.

Der Musikbund bildete eine Task-Force, die Fortbildungen sowie Workshops ausarbeitete und den Mitgliedsvereinen anbot. So entstand das Konzept „Registerproben online“.

Großes Aufatmen gab es, als nach der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung Proben und Ausbildung wieder aufgenommen werden konnten.

Bei der Kreisversammlung beschrieben Vorsitzende ihre Probleme mit der Pandemie. Landrat Alexander Tritthart zeigte sich beeindruckt vom Einfallsreichtum der Mitgliedsvereine, die alles daran gesetzt haben, etwa den Kontakt zum Nachwuchs nicht abreißen zu lassen. So unterstütze der Landkreis wieder mit den entsprechenden Mitteln. Wie die Vereine erfuhren, werden über den Musikrat 14 000 Euro für die Musikvereine und 9000 Euro für die Chöre bereitgestellt.

Aus beruflichen und privaten Gründen musste Kreisjugendbeauftragte Lina Marquart im letzten Jahr ihr Amt aufgeben. Einstimmig wurde Patricia Dresel (Kleine Wachenrother Blasmusik) als neue Kreisjugendbeauftragte gewählt. sae