Der bundesweite Aktionstag „sicher.mobil.leben – Radfahrende im Blick“ fand am Mittwoch im Rahmen des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2030 statt. Die Polizei zieht Bilanz.

Die mittelfränkischen Polizeidienststellen kontrollierten mit 260 Beamten schwerpunktmäßig zwischen 6 und 24 Uhr insgesamt knapp 1150 Radfahrende, aber auch motorisierte Verkehrsteilnehmende an 80 verschiedenen Örtlichkeiten.

Die Polizeibeamten mussten von den 566 kontrollierten Radlern 267 beanstanden. Die überwiegende Zahl der Verstöße bezog sich auf falsche Nutzung der Verkehrsfläche (z.B. Benutzung Gehweg) und auf den technischen Zustand der Fahrräder (z.B. fehlende Beleuchtung).

Leider musste auch festgestellt werden, dass über ein Drittel der kontrollierten Fahrradfahrenden und Nutzern von Pedelecs sowie von sogenannten E-Scootern immer noch keinen Helm trug.

Ferner stellten die Beamten bei 416 kontrollierten Kraftfahrzeugen 38 Verstöße mit Bezug zum Radverkehr (z.B. Parken auf Radweg ) fest.

Der Aktionstag war laut einer Pressemitteilung der Polizei „ein wichtiger Baustein, um das Ziel einer nachhaltigen Reduzierung der Anzahl von getöteten und schwerverletzten Radfahrenden durch verstärkte Verkehrsüberwachung und Verkehrsunfallprävention zu erreichen“. Zudem sollten alle Verkehrsteilnehmer dafür sensibilisiert werden, dass Verkehrsregeln besser beachtet werden.

Die mittelfränkische Polizei wird weiter im Rahmen des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2030 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ im gesamten Mai ein besonderes Augenmerk auf ungeschützte Verkehrsteilnehmende und insbesondere auf Radfahrende legen. Neben Schwerpunktkontrollen sind in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern präventive Verkehrssicherheitsaktionen geplant. pol