Im Zeitraum von Donnerstag auf Freitag sind im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mittelfranken eine Vielzahl von Betrugsfällen angezeigt worden. Das Polizeipräsidium Mittelfranken warnt erneut vor dieser Betrugsmasche.

Im genannten Zeitraum wurden in ganz Mittelfranken 50 betrügerische Anrufe und Whatsapp-Nachrichten zur Anzeige gebracht. Der Schwerpunkt war hierbei im Nürnberger Stadtgebiet mit gut 25 Fällen festzustellen. Betroffen waren auch die Bereiche Fürth, Erlangen , Ansbach und Schwabach. In sechs Fällen ergaunerten die Betrüger über Whatsapp-Nachrichten insgesamt circa 13.000 Euro. In einem Fall ließ sich ein angeblicher Polizeibeamter gut 2000 Euro aushändigen.

Im Phänomenbereich des Whatsapp-Betrugs gehen die Unbekannten stets auf dieselbe Art und Weise vor. Zunächst geben sie sich ihren Opfern gegenüber als deren Tochter oder Sohn aus, dann folgt eine Erklärung, weshalb die Whatsapp-Nachricht von einer anderen Handynummer als gewohnt versandt wurde. Sobald die Opfer auf die Nachrichten reagieren, wird ihnen eine Notlage vorgetäuscht und erklärt, dass dringend ein Geldbetrag auf ein Bankkonto überwiesen werde müsse.

Die Kriminalpolizei übernimmt bei solchen betrügerischen Handlungen die Ermittlungen. Es ist noch nicht bekannt, wie die Täter an die Handynummern ihrer späteren Opfer gelangen. Das Polizeipräsidium Mittelfranken warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche und gibt nachfolgende Verhaltenstipps.

Den Chatverlauf nicht löschen

Nehmen Sie unbekannte Rufnummern nicht einfach in Ihre Kontakte auf. Werden Sie misstrauisch, wenn Sie zu Geldzahlungen aufgefordert werden. Falls sie nach Aufforderung bereits eine Überweisung getätigt haben, kontaktieren Sie sofort die Bank und veranlassen Sie eine Rücküberweisung. Stellt sich heraus, dass es sich um einen Betrug handelt, erstatten Sie Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle. Löschen Sie keinesfalls den Chatverlauf. pol