„Der Garten war mein Leben“, sagt Berta Schmitthammer. Aber mit 90 Jahren geht halt manches nicht mehr so wie man es gerne möchte. Die geistig überaus frische Weingartsgreutherin feierte im Kreise ihrer Familie ihren 90. Geburtstag.

Die Freude ihres Lebens sind jetzt ihre drei Urenkel. Das Jüngste wird demnächst ein Jahr alt. Sehr stolz sei sie auch auf ihre drei Enkel , erzählt die Jubilarin lebhaft. Noch schafft sie es, allein zurechtzukommen. Ihre beiden Kinder, Tochter Karin und Sohn Hans-Peter, sowie dessen Frau Berta sind jedoch immer in Rufweite, wenn sie gebraucht werden.

Berta Schmitthammer, eine geborene Ehrenschwender, erblickte im nahen Steppach das Licht der Welt. Als sie acht Jahre alt war, kauften ihre Eltern einen alten Bauernhof in Weingartsgreuth . Bevor sie ihren inzwischen verstorbenen Mann Friedrich, einen gelernten Huf- und Wagenschmied, ehelichte, arbeitete die junge Berta als Weißnäherin in Mühlhausen, in einem Beruf, den es heute nicht mehr gibt. Später war sie einige Zeit beim Wachenrother Bekleidungshaus Murk beschäftigt.

Die Jubilarin liebt die Musik über alles. Heute haben es ihr vor allem volkstümliche Weisen angetan. 38 Jahre lang sang sie als Mitglied im Weingartsgreuther Kirchenchor. Als Wachenroths Dritter Bürgermeister Felix Knorr – ein Weingartsgreuther – die Glückwünsche überbrachte, ging den beiden der Gesprächsstoff nicht aus. Die Glückwünsche des Landkreises überbrachte der Vizelandrat Martin Oberle. See