Der Krieger- und Kameradschaftsverein (KKV) lud seine Mitglieder jetzt zur Hauptversammlung in den Außenbereich des Dorfgemeinschaftshauses in Heuchelheim eingeladen. Vorsitzender Gerhard Feller berichtete zunächst, dass der Verein nun 70 Mitglieder zähle.

Wie der Vorsitzende rückblickend ausführte, war 2020 auch für den KKV ein besonderes Jahr. Corona habe das Vereinsleben aus den Fugen gebracht, ja es sei sogar zum Erliegen gekommen. Nach der Hauptversammlung am Dreikönigstag 2020 mussten alle geplanten Veranstaltungen, Treffen und Festivitäten ausfallen. Am meisten schmerzte Feller zufolge, dass das beliebte Brunnenfest mit einem Open Air nicht stattfinden konnte.

Zu den wenigen Aktivitäten, die möglich waren, zählten die Glückwünsche für Otmar Badum und Rainer Manske zum 65. Geburtstag . Und am Volkstrauertag trafen sich die beiden Vorsitzenden Georg Binder und Gerhard Feller am Kriegerdenkmal , hissten die Fahnen, legten einen Kranz nieder und gedachten der Toten der Weltkriege . Auch wurde wie immer ein Weihnachtsbaum am Ehrenmal aufgestellt. Feller bedankte sich bei den Baumaufstellern, besonders dankte er Johannes Rückel und seinen Helfern für die Pflegearbeiten rund um das Kriegerdenkmal . Gerti Feller sorgt das Jahr über für den Blumenschmuck am Ehrenmal, auch ihr galt der Dank der Versammlung. Und schließlich hat man beim KKV die Kinder nicht vergessen und legte ihnen am Nikolaustag eine Tüte mit Süßigkeiten vor die Haustür.

Wegen der Pandemie seien weitere Veranstaltungen aktuell nicht geplant. Lediglich die Totenehrung am Volkstrauertag, 13. November, und die Weihnachtsfeier am Sonntag, 5. Dezember, stünden noch im Kalender. Eine Entscheidung, ob diese stattfinden, kann Feller zufolge jedoch noch nicht getroffen werden.

Nach einem Grußwort des Dritten Bürgermeisters Peter Giehl erinnerte Vorsitzender Feller an Erwin Rinn aus Heuchelheim bei Gießen, der jetzt im Alter von 92 Jahren verstorben sei. Als Vorsitzender des Gesangvereins Germania habe Rinn vor fast 50 Jahren das Heuchelheimer Treffen initiiert. Seither bestünden nach Heuchelheim im Westerwald und Heuchelheim bei Gießen freundschaftliche Beziehungen.

Gerhard Feller