Obwohl die Schaffung von Wohnraum und die Nachverdichtung allgemein begrüßt werden, löste der Antrag für den Neubau und die Nutzungsänderung der Zweigstelle Weisendorf der Raiffeisenbank Seebachgrund keine Begeisterung im Bauausschuss aus. Entstehen sollen zwei Wohnungen und Büroflächen.

Auf dem Grundstück an der Auracher Bergstraße soll ein Neubau für die Zweigstelle mit weiteren Büroflächen für Gewerbe ohne erheblichen Besucherverkehr und zwei Wohnungen entstehen. Das bisherige Gebäude soll in vier Wohnungen umgenutzt werden.

Es wurde ein Antrag auf Vorbescheid eingereicht, da die Baugrenzen im Nordosten um etwa zwei Meter und im Südosten um rund fünf Meter überschritten werden. Außerdem wird beantragt, dass sanierungsrechtliche Belange im Rahmen des Vorbescheids nicht behandelt werden. Sorgte schon der Antrag auf Vorbescheid für Unmut, wurde dieser noch größer über den Ausschluss der sanierungsrechtlichen Belange. „Da gibt es jede Menge Ungereimtheiten“, meldete sich Hans Kreiner zu Wort. So würden bei einem Neubau eine Reihe von Parkplätzen wegfallen. „Mit dem Vorhaben wird dann auch noch die letzte Blickachse in Richtung Schloss zugebaut“, kritisierte Ernst Rappold von Bündnis 90/Die Grünen und kündete seine Ablehnung an.

Für noch mehr Unverständnis sorgte der Antrag, dass das Planungsbüro Topos Team nicht eingeschaltet werden soll. Die Ausschussmitglieder lehnten das Vorhaben einmütig ab und beauftragten den Bürgermeister , das Planungsbüro einzuschalten.