Der Stadt­rat der Stadt Herzogenaurach hat im Juni 2020 beschlossen, ein Fachbüro mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie zu beauftragen, um die Möglichkeit einer Reaktivierung der Aurachtaltrasse als S-Bahn zu untersuchen. Durch ein auf Vergaben im Schienen­verkehr spezialisiertes und beauftragtes Fachbüro (BPV Consult) wurde in Abstimmung mit der Stadt­verwaltung ein Vergabe­verfahren vorbereitet und durchgeführt, um ein qualifiziertes Büro für die eigentliche Aufgabe der Machbarkeitsstudie zu finden.

Das wirtschaftlichste Angebot hat bei dieser Vergabe vor kurzem das Büro ederlog aus Erndtebrück abgegeben (www.ederlog.de). Auf der Grundlage des Stadt­ratsbeschlusses vom 24. März wurde das Büro ederlog mit der Erstellung der Machbarkeitsstudie beauftragt. Das geht aus einer Presse­mitteilung der Stadt­verwaltung hervor.

Die im Rahmen der Machbarkeitsstudie zu erbringenden Leistungen wurden, in regelmäßiger Abstimmung mit der Verwaltung sowie Beratungen und Beschlüssen in Planungs­ausschuss und Stadt­rat, durch das Fachbüro BPV erstellt. Diese Leistungs­beschreibung bildet das Fundament der zu erstellenden Studie.

Für die Mitarbeiter von ederlog stehen zunächst die Sammlung von Grundlagen­daten und die Sichtung vorhandener Unterlagen und Planungen im Mittelpunkt, berichtet Thomas Auernhammer, Mitarbeiter im Planungsamt der Stadt. Neben allgemeinen Daten zu Herzogenaurach sind für eine Bewertung der Aurachtaltrasse auch die Planungen der Stadt-Umland-Bahn zu berücksichtigen.

Danach werden in mehreren Arbeits­paketen die rechtlichen, betrieblichen, technischen und verkehrlichen Voraussetzungen für eine Reaktivierung der Strecke geprüft. Das zu unter­suchende Spektrum ist durch die umfang­reichen Arbeits­pakete breit gefächert und reicht von den Vorgaben der Bayerischen Eisenbahn­gesellschaft über die notwendigerweise herzustellende Infrastruktur bis zur Erhebung der Fahrgast­potenziale.

„Im Laufe der weiteren Bearbeitung der Studie werden, wie von vorneherein beabsichtigt, sowohl Gremien als auch die Öffentlichkeit über Zwischen­ergebnisse informiert“, sagt Bürgermeister German Hacker . red