Die Mitgliederversammlung des ASV Niederndorf war gut besucht, obwohl die Ehrungen von langjährigen Mitgliedern bei einer eigenen Veranstaltung am 22. Oktober im Vereinsheim stattfinden. Und die Teilnehmer erhielten viele positive Nachrichten.

Endlich darf der ASV sein Sportheim erweitern und modernisieren. Wie zu hören war, sei jedoch die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt nicht sehr zielführend gewesen. Die Baugenehmigung habe viel Zeit und Geld gekostet, obwohl an der Bauplanung nichts zu bemängeln gewesen sei. Der Baubeginn habe sich enorm verzögert, der Rohbau könne erst im nächsten Jahr begonnen werden. Positiv erwähnt wurde, dass die Zuschüsse der Stadt und des Bayerischen Landessportverbandes nach Bauabschluss abgerufen werden könnten. Insbesondere die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Herzogenaurach wurde gewürdigt.

Im Vorstand des ASV steht ein Umbruch bevor: Drei von sechs Vorstandsmitgliedern stellen nach langjährigem Engagement ihr Amt 2023 altersbedingt zur Verfügung. Doch sowohl der Vorsitzende als auch der technische Leiter haben bereits Nachfolger gefunden. Die Position des Schriftführers ist noch vakant.

Erfreulich für den Verein ist auch, dass sich die Mitgliederzahlen wieder nach oben bewegen, insbesondere im Kinder- und Jugendbereich. Die Jugendabteilung hat kräftig zugelegt und sucht deshalb nach weiteren ehrenamtlichen Trainern.

Ebenfalls sehr erfreulich ist, dass der Verein während der Pandemie keinen einzigen Ausfall in der Leitung hatte. Vorsitzender Michael Persang dankte den Vereinsräten, die die Hauptlast der täglichen Arbeit tragen.

Finanziell ist der Verein solide aufgestellt. Trotz der Einnahmenverluste durch den Ausfall der jährlichen Veranstaltungen konnten durch Aufstockung der Spenden sowie Einsparungen bei den Gemeinkosten und im Sportbetrieb die Verluste minimiert werden. red