Der Förderverein „Pro Asyl “ hat zusammen mit weiteren Organisationen die Kampagne „Familien gehören zusammen“ gestartet. Darin geht es darum, dass geflüchtete Menschen als Familie zusammenleben können. Auch die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach hat den Aufruf unterzeichnet und steht hinter diesen Forderungen.

Das teilt Konrad Eitel mit und hat an German Hacker geschrieben. In dem Brief bittet er „auch Sie als Bürgermeister der Stadt Herzogenaurach , sich diesem Appell für mehr Menschlichkeit anzuschließen“. Gerne sind man auch zu Gesprächen dazu und über die aktuelle Lage geflüchteter Menschen in Deutschland bereit.

Hunderttausende Geflüchtete, so berichtet Eitel, „leben nicht mit ihren Liebsten zusammen. Krieg und Verfolgung haben Familien getrennt“. Ein Weg zurück in die Herkunftsländer wie zum Beispiel in Syrien, Afghanistan oder Eritrea sei den Geflüchteten aufgrund der dortigen politischen Verhältnisse versperrt. Um wieder gemeinsam als Familie in Sicherheit zusammen zu leben, bleibe nur der Familiennachzug nach Deutschland.

Aber da sieht Eitel ein Problem. Wörtlich schreibt er: „In Deutschland erschweren oder verhindern das Auswärtige Amt und die gesetzlichen Bestimmungen massiv die Familienzusammenführung “. Pro Asyl startet deshalb die Aktion #FamilienGehörenZusammen mit einem Aufruf. Es wird darauf hingewiesen, dass seit 2018 ein monatliches Kontingent definiert wurde: Maximal 1000 Menschen pro Monat dürfen zu ihrer Kernfamilie nach Deutschland kommen.

Deshalb werden Bundestag und Bundesregierung aufgefordert: „Stellen Sie sicher, dass Geflüchtete als Familie zusammenleben können!“ Und weiter: „Setzen Sie sich ein für eine rechtliche Gleichstellung von subsidiär Geschützten und Flüchtlingen und für eine digitale Beantragung von Visaanträgen und die Bearbeitung innerhalb von wenigen Wochen. Auch minderjährige Geschwisterkinder sollen nicht vom Familiennachzug ausgeschlossen werden sollen.

Den Appell der Organisation, teilt Konrad Eitel teilt und bittet Bürgermeister Hacker um Unterstützung. bp