Den Opfern von Terror und Gewalt und natürlich den Opfer der beiden Weltkriege gedachte Adelsdorf am Volkstrauertag.

Nach dem Gedenkgottesdienst in St. Stephanus zogen die Fahnenabordnungen und die Vertreter der Vereine sowie Zweiter Bürgermeister Günter Münch (FW) zum Ehrenmal auf dem Marktplatz. Diakon Hans Scherbaum, der den Wortgottesdienst zelebriert hatte, gedachte in einem Gebet der Gefallenen der großen und kleinen Kriege, der Opfer von Terror und Gewalt und derer, die für andere starben. „Dass wir uns einsetzen für den Frieden in uns und in unserer Welt.“ Er endete mit dem gemeinsamen Gebet des Herrn.

Münch legte im Namen des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung einen Kranz vor dem Kriegerdenkmal nieder. „2020 jährte sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 75. Mal. Über 60 Millionen Menschen verloren ihr Leben durch kriegerische Handlungen, Völkermord in Lagern konzentrierten Grauens, durch Bombardierung, Flucht, Vertreibung und Verschleppung. Etwa 6,3 Mio Deutsche starben. Immer weniger Menschen können aus eigenem Erleben und Erleiden von dieser Zeit erzählen, aber 2,8 Millionen Tote auf 832 Kriegsgräberstätten des Volksbundes weltweit und 167 000 Kriegstote in Bayern legen auch künftig Zeugnis ab und erinnern uns an den hohen Preis, den die Menschheit zahlen musste.“

Für die beiden Adelsdorfer Kriegervereine sprach Lorenz Mölkner (Krieger- und Soldatenkameradschaft Adelsdorf ) Gedenkworte. „Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten und teilen ihren Schmerz.“ Zusammen mit Harald Hack (Zweiter Vorsitzender Krieger- und Kameradschaftsverein) legte er einen Kranz nieder. Das Lied „Ich hatt' einen Kameraden“ und Böllerschüsse beendeten das Gedenken.

Auch in Aisch und in Neuhaus gedachten die Bürger der Opfer der Kriege.