Eine Projektwoche der ganz besonderen Art liegt hinter den Schülern des Gymnasiums in Herzogenaurach : Acht Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe bereiteten gemeinsam mit dem freischaffenden Theatermacher Jean-Francois Drozak das Thema Energiewende (schau-)spielerisch auf.

Das Ergebnis: ein energiegeladener Film, der den anderen Schulklassen anschließend im Unterricht gezeigt werden kann. Die Schulinformation des Energieversorgers N-Ergie unterstützte das Projekt.

Das schulische Schauspiel konnte nicht wie die Jahre zuvor als Theater mit Publikum aufgeführt werden. Die Film-Projektwoche ist ein Alternativkonzept, das Drozak entwickelt hat, um den Schulalltag auch während der epidemischen Lage angemessen und mit Einhaltung eines Hygienekonzepts zu bereichern.

Auftrag mit Zeitmaschine

Der gedrehte Film basiert auf Drozaks Theaterstück „Abschalten“. Dieses lehnt sich an das Buch „Briefe in die chinesische Vergangenheit“ von Herbert Rosendorfer an. Bei Drozak reist ein Japaner aus der alten Welt per Zeitmaschine in die Gegenwart mit dem Auftrag, etwas abzuschalten. Er weiß nicht, was das bedeutet, und entdeckt mit Hilfe einer freundlichen Richterin nach und nach die Bedeutung der Energie für die heutige Welt.

„Ich bin sehr froh, dass wir einen Weg gefunden haben, das eigentliche Theaterprojekt der letzten Jahre in Form eines Filmdrehs an den Schulen fortsetzen zu können. Auf diese Weise können die Schülerinnen und Schüler weiterhin Spaß haben an der lockeren Wissensvermittlung darüber, wie das Energiesystem funktioniert“, erklärt Jean-Francois Drozak.

Energie, Umwelt und Wasser

Die N-Ergie-Schulinformation unterstützt die Film-Projektwoche, weil sie es sich laut Pressemitteilung zur Aufgabe macht, junge Menschen altersgerecht an die Themen Energie, Umwelt und Wasser heranzuführen. In Zusammenarbeit mit Lehrkräften setze sie maßgeschneiderte Projekte für die Schulen um. Näheres zur Schulinformation gibt es im Internet unter www.n-ergie.de/schulinformation.

Auch an der Entwicklung des Theaterstücks „Abschalten“ war die N-Ergie beteiligt. Jean-Francois Drozak traf sich im Vorfeld mit Ingenieuren des Nürnberger Energieversorgers . „Sie haben mir erklärt, vor welchen Herausforderungen sie täglich stehen und was im Stromnetz eigentlich passiert“, erläutert er. Diese Informationen habe er in sein Stück einfließen lassen.

red