Der große Applaus einiger Gemeinderäte , Mitglieder der Adelsdorfer Musikanten und der vielen Helfer bei der Spendenübergabe in der Aischgrundhalle galt zu Beginn Jitka Hogan, die sich mit enormem Engagement und viel Liebe aller in Adelsdorf angekommener Flüchtlinge annimmt und bei der Herbergssuche, aber auch bei der Suche nach Möbeln und anderen Hilfsgütern federführend ist. Ihr überreichte Heidi Völlner, die Vorsitzende der Adelsdorfer Musikanten , einen Scheck über 5000 Euro .

Kurz ging sie noch einmal auf die Entstehungsgeschichte des Standkonzerts ein: „Nach einer langen Zwangspause durch Corona und einer nur kurzer Übungszeit haben wir dieses Standkonzert gewagt – und gewonnen. Einer unserer Musikanten hatte die Idee und wir sind froh darum. Das tolle Wetter hat uns dabei auch noch unterstützt“, strahlte sie.

Knapp 3000 Euro wurden eingespielt, d. h. die Einnahmen für Bier und Getränke aus Neuhaus, für die Schlüsselanhänger von Monika Wirth und Olivia Dausch, die Bratwürste von Harry Kraus und die Waffeln und Crêpes von Anne Gunst und Claudia Ruppert, die alle Material und Arbeit zu 100 Prozent gespendet hatten. Den Rest auf 3000 Euro legten die Musikanten aus ihrer Vereinskasse drauf.

Des Guten noch nicht genug: Die Firmen Inoba und Knowation aus der Bahnhofstraße legten je 1000 Euro dazu und so kam der stattliche Betrag von 5000 Euro zusammen.

Damit kann man schon helfen. „Der Lkw in die Ukraine wird davon bezahlt und es ist noch Geld da, um weiter Gutes zu tun“, so Bürgermeister Karsten Fischkal (FW). 57 Ukrainer seien aktuell in Adelsdorf angekommen, darunter 17 Kinder.

Die zukünftigen Schüler waren bereits in der Grundschule eingeladen, um sich umzuschauen und Schulluft zu schnuppern. Die Schulkinder brauchen Schulausrüstung. „Sie sollen was Neues bekommen und nicht irgendwelche alte Sachen vom Speicher“, meint Fischkal.

Der Erlös von 500 Euro bei der Ostereieraktion der Freien Wähler am vorigen Samstag – es gab wieder Waffeln und Crêpes – wird für die neuen Schulkinder verwendet. JB