Das Aktionsbündnis „Stopp Südumfahrung“ hat am 20. April im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens mehr als 800 Einwendungen gegen die Südumfahrung an die Bezirksregierung in Ansbach übergeben, circa 200 Einwendungen lagen bereits vor. Das berichtet das Hauptendorfer Bündnismitglied Robert Erhardt in einer Pressemitteilung.

Die von der Stadt Herzogenaurach geplante Südumfahrung zerstöre unwiederbringlich Landschaft und Natur. Die über fünf Kilometer lange Straße führe zu mehr Individualverkehr und dadurch zu mehr Lärm und Schadstoffen, gefährde Tier- und Pflanzenwelt , störe langfristig den Wasserhaushalt, erschwere den Bauern die Nutzung ihrer durchschnittenen Äcker und schränke die wichtige Möglichkeit der Naherholung weiter ein. Das sind die Kritikpunkte des Aktionsbündnisses.

Viele betroffene Bürger, auch aus benachbarten Gemeinden und Interessengemeinschaften/Vereinigungen/Institutionen, sehen das offenbar auch so und haben daher ihre Einwendungen gegen das Planfeststellungsverfahren zum Bau der Südumfahrung bei der Bezirksregierung in Ansbach eingereicht.

„Vielleicht bewegt das auch die Stadt, alternative Möglichkeiten zur Verkehrsentlastung nicht nur der Niederndor­fer, sondern auch der Bewohner zwischen Hans-Maier-Straße und Nordumgehung ernsthaft zu prüfen“, erklärt Erhardt weiter in seiner Pressemitteilung.

Für das angestrebte Bürgerbegehren haben sich laut Aktionsbündnis bisher mehr als die Hälfte der benötigten 2000 Herzogenauracher eingetragen. „In Pandemiezeiten ein toller Erfolg in gerade einmal fünf Wochen“, findet Erhardt. red