"Der Franke spricht das Wort ,Papst' als ,Babst' aus. Also haben wir nun endlich auch einen Babst!"

Mit diesen Worten begann Dekan Kilian Kemmer die Segnung der Schlosserei Manfred Babst am Höchstadter Gewerbering. Zwar ist der in der Nähe von Nürnberg geborene Handwerker schon seit dem 1. Januar mit seinem Betrieb in Höchstadt vor Ort, aber erst am vergangenen Samstag hatte er zur Eröffnungsfeier gerufen. Es sollte eben alles schon fix und fertig eingerichtet sein.

Als Ehrengäste nahmen der 2. Bürgermeister Günter Schulz und Dekan Kilian Kemmer an der kleinen Feier teil. Aus dem Erlanger Umfeld und aus Höchstadt waren zahlreiche Unternehmerfreunde erschienen. Babst ist mit seiner Werkstatt von Dechsendorf nach Höchstadt umgezogen.

Als gelernter Schmied, Stahlbauer, Kunst- und Bauschlosser hat er sich schon einen guten Namen erarbeitet. Sein Gewerbe boomt, wie er selbst sagt, und er denke bereits über eine Vergrößerung der Werkstatt nach.

Seine Firma schaut auf eine 20-jährige Tradition zurück. Im September 1998 begann er auf einer Fläche von fünf mal sieben Metern, nachdem er eben erst die Meisterprüfung und die Gewerbegenehmigung hinter sich gebracht hatte. Babst ist Jahrgang 1960 und glücklich verheiratet mit seiner Ehefrau Anja, die ihm tüchtig zur Hand geht und als seine große Stütze die gesamte Büroarbeit erledigt.

Bürgermeister Günter Schulz erinnerte daran, dass Babst mit Arbeiten am Kellerberg und in der Stadtpfarrkirche schon seine metallenen Spuren hinterlassen habe. Dekan Kemmer segnete den Babst-Betrieb mit den Worten: "Wir segnen selbstverständlich auch das Materielle, aber vor allem die Menschen, die hier arbeiten und als Kunden ein- und ausgehen." Die Kraft für gutes Gelingen komme aus der Familie und von Gott.