Eine überörtliche Standortschulung zum Thema "Strahlenschutz" fand für die Feuerwehren in Altenkunstadt statt. Dafür kamen Vertreter der Feuerwehrschule aus Würzburg in die Gemeinde.

Die örtliche Organisation übernahmen Kreisbrandinspektor Ottmar Jahn und der Kommandant der Stützpunktwehr von Altenkunstadt Marco Weidner. Nicht nur umfassenden Informationen, sondern auch eine Fülle hochsensibler Messgeräte hatten die Feuerwehrkameraden aus Würzburg mit nach Altenkunstadt gebracht. Zunächst ging es allerdings um die Grundlagen des Strahlenschutzes, die in Gruppen erarbeitet wurden. Danach ging es um die unterschiedlichen Strahlenarten. Natürlich nahmen auch die Anzeichen von Gefahrenstoffen und deren sicherer Transport einen wichtigen Teil ein und es wurden die Maßeinheiten, Grenzwerte und Messgeräte besprochen. Die Wirkung von radioaktiven Stoffen und Strahlungen und spezielle Einsatzsituationen, insbesondere wenn Menschenleben in Gefahr sind, waren ebenfalls Themenbereiche.

Nachdem die Ergebnisse der Gruppenarbeit besprochen und vorgestellt waren, nahm die Gerätekunde einen breiten Raum ein. Wie müssen Trupps ausgestattet sein? Wie sind Kontaminationsnachweise an Personen möglich? Und welche technische Ausstattung, beispielsweise Dosisleistungsmess- und -warngeräte und Kontaminationsnachweisgeräte, können dabei verwendet werden? Die Antworten auf diese Fragen waren weitere Schulungsinhalte.

Zufrieden mit dem Ablauf zeigte sich Kreisbrandrat Timm Vogler und dankte der Stützpunktwehr Altenkunstadt, welche die Standortschulung übernommen hatte. Er sah dabei Altenkunstadt, nachdem hier ein Einsatzwagen "Atemschutz, Strahlenschutz und Messtechnik" des Landkreises Lichtenfels positioniert sei, als einen geeigneten Ort für eine derartige Schulungsmaßnahme. dr