Studieren ist mehr, als im Hörsaal zu sitzen oder einer Vorlesung über Zoom zu folgen. Die Studierenden können das Hochschulleben und die Entwicklung der Hochschule aktiv mitgestalten. Das Hochschulgesetz gibt ihnen außerdem die Möglichkeit, in den Entscheidungsgremien wie dem Senat der Hochschule und den Fakultätsräten mitzuentscheiden. Einmal im Jahr ehrt die Hochschule Studierende, die sich in besonderer Weise für ihre Kommilitonen einsetzen. Ehrenamtliches Engagement sei nicht selbstverständlich, weder in der Gemeinde, in der man lebt, noch an der Hochschule, an der man studiert, heißt es in einer Pressemitteilung der Hochschule Coburg. Dennoch gibt es Studenten, die beispielsweise als Tutoren Ansprechpartner für die Erstsemester sind, Veranstaltungen organisieren, Studierende aller Studiengänge zusammenbringen, deren Interessen in den Hochschulgremien vertreten oder sich mit Studenten anderer Hochschulen vernetzen, um auch politisch Einfluss zu nehmen.

"Diese Studierenden bereichern unser Hochschulleben und machen es lebendig. Sie tragen in besonderer Weise dazu bei, dass sich alle an der Hochschule wohlfühlen und die Hochschule sich positiv entwickelt", betont Vizepräsidentin Prof. Jutta Michel. "Dieses besondere Engagement und die Bereitschaft, sich für andere einzusetzen, wollen wir würdigen und sichtbar machen", ergänzt sie. In diesem Jahr ehrt die Hochschule 15 ehrenamtlich aktive Studenten. Da drei von ihnen ihr Studium abgeschlossen und die Hochschule verlassen haben, erhalten sie zusätzlich die Verdienstmedaille der Hochschule. Dies sind Andreas Dauerer aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Alexander Sworski aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik sowie Michaela Limmer aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften. Alle drei engagierten sich in der Studierendenvertretung. Andreas Dauerer rief zudem einen Fakultätsstammtisch ins Leben und sorgte auch dafür, dass die Studenten einen sportlichen Ausgleich zum Studium haben. Alexander Sworski unterstützte außerdem Studierende, die ein Auslandssemester absolvieren wollten. Und Michaela Limmer setzte sich mit dafür ein, dass die Studierenden ein Semesterticket für die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können. red