Hirschaid — Christian Busch von der Bürgernahen Liste gab den Anstoß, dass sich Bürgermeister Klaus Homann mit seinen Kollegen von Buttenheim und Altendorf über die Verteilung des finanziellen Aufwands für die Hirschaider Schule beraten muss. Dazu gibt es einen im Oktober 1982 geschlossenen öffentlich-rechtlichen Vertrag, der aber wohl aus Hirschaider Sicht den heutigen Schulaufwand nicht mehr korrekt abbildet.
2008 hatte Bürgermeister Schlund schon eine Neufassung des Vertrages nach Buttenheim und Altendorf gesandt, dort aber keine Bereitschaft zu einer Korrektur gefunden. Nun soll die Aufteilung der Kosten auf eine neue Basis gestellt werden. Christian Busch hatte dafür die Bildung eines Schulverbands aus Hirschaid, Buttenheim und Altendorf beantragt.Als eigenständige Körperschaft des öffentlichen Rechts müsste dieser eigene Organe bilden, einen eigenen Haushalt erstellen und eine separate Kasse führen. Dafür sei die Verwaltung von Hirschaid nicht gerüstet, so die Geschäftsführerin Ulrike Piontek. Ein Schulverband wäre mit nicht unerheblichen zusätzlichen Kosten und Personalaufwand verbunden. Piontek riet zur Kündigung per 31. Juli 2015 und parallel zur Überarbeitung des Vertrages.
Buttenheim und Altendorf kämen nicht umhin, sich angemessen an den Schulkosten zu beteiligen, nicht nur wie bisher an Strom und Wasser, meinte Homann. Die Bezirksregierung habe die drei Gemeinden bereits mehrfach zu einer neuen Regelung aufgefordert. Homann will nun auch bei seinen Nachbarkollegen Verhandlungsbereitschaft erkannt haben. Einen Mustervertrag habe er ihnen schon zustellen lassen. Christian Busch ist mit dieser Entwicklung einverstanden. wb