Traditionell hielt die über 225 Jahre alte Marianische Sodalität Litzendorf an Mariä Himmelfahrt an der kleinen, aber reizvoll im Ellertal zwischen Litzendorf und Lohndorf gelegenen Marienkapelle eine Festandacht. Pfarrer Marianus Schramm hatte zum Hochfest Mariens seinen Urlaub unterbrochen und vormittags den Gottesdienst und nachmittags die Andacht gehalten.

70 Gläubige aus Litzendorf, Pödeldorf und den anderen Dörfern der Gemeinde waren gekommen, um zu beten und zu singen. Besonders wurde dabei die Hilfe Marias in der schwierigen Corona-Zeit erbeten.

25-jähriges Bestehen

Die Sodalitätsvorsitzende Claudia Dworazik dankte allen für ihr Kommen. Sie wies darauf hin, dass heuer die Gemeinschaft das 25-jährige Bestehen der Marienkapelle feiere.

Die Idee für den Bau hatten Manfred Uzelino und Georg Handwerker, der Architekt war Bernhard Wittmann und die von allen immer wieder bewunderte Marienstatue schuf der Lohndorfer Künstler Ad Freundorfer. Der Motor für den Bau war der damalige Vorsitzende Klemens Neundorfer, und die Weihe nahm Pfarrer Josef Panzer vor. Viele Hand- und Spanndienste leisteten die Mitglieder der Sodalität unentgeltlich. Die Vorsitzende beendete ihre Ansprache mit dem Hinweis: "Es war eine gute Idee, diese Kapelle zu bauen, denn viele Menschen finden hier Mut und Zuspruch für ihr Leben." Das bestätigen auch die vielen Einträge in das Kapellenbuch, schloss Dworazik. Dann stimmten alle ein Geburtstagsständchen auf Pater Thomas Okyere an, das per Internet an ihn nach Ghana geschickt wurde. Er hat seit einigen Jahren die Urlaubsvertretung für Pfarrer Schramm übernommen und so hier mit den Besuchern seinen Geburtstag gefeiert. Dieses Jahr konnte er wegen der Corona-Pandemie zum Bedauern aller nicht kommen, die Grüße und Glückwünsche aller aber kamen von Herzen mit dem Wunsch auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Joseph Beck