Forchheim — Seit Juni verbreiten die radikalislamistischen Kämpfer der IS (vormals ISIS) im Norden des Irak Terror und Entsetzen. Hunderttausende Christen, Jesiden, und Schiiten haben auf der Flucht ihre Heimat verlassen müssen. Trotz der militärischen Erfolge gegen die Terrorgruppe ist die Sicherheitslage für die Verfolgten noch nicht entspannt. Die Caritas Irak sowie die Partnerorganisation Capni leisten den Flüchtlingen humanitäre Hilfe.
Die Caritas, die bereits seit 20 Jahren ohne Unterbrechung im Irak Hilfen leisten und großes Vertrauen in der Bevölkerung genießt, gehört zu den wenigen Hilfsorganisationen, die in unterschiedlichen Landesteilen Zugang zu Flüchtlingen aller Glaubensrichtungen erhalten. "Unsere Mitarbeiter haben teils in Zusammenarbeit mit dem Roten Halbmond in mehreren Landesteilen Flüchtlings- und Sozialzentren errichtet. Sie versorgen die Flüchtlinge mit Medikamenten, Lebensmitteln, Trinkwasser, Hygieneartikeln, Matratzen und Decken", schreibt die Caritas.

Erzbistum gibt Geld

Angesichts der täglich wachsenden Flüchtlingsströme müssen diese Anstrengungen noch verstärkt werden.
Deshalb ruft der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg zu Spenden auf. Das Erzbistum Bamberg hat aus seinem Katastrophenfonds bereits 30 000 Euro für die Flüchtlinge aus dem Nordirak zur Verfügung gestellt. red