Coburg — "Harlekin" heißt ein Nachsorgemodell für Frühgeburten. Es soll eine Brücke schlagen zwischen Klinik und dem Alltag zu Hause, wie Peter Dahlem, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche am Klinikum Coburg, betonte. Das Nachsorgemodell gibt es eigentlich schon seit mehr als zehn Jahren. Los ging es 2003 am städtischen Klinikum München Harlaching. Jetzt ist Coburg als 19. Standort im Freistaat, der dritte in Oberfranken, hinzugekommen. Mit Zweiter Bürgermeisterin Birgit Weber (CSU) fand das Projekt eine prominente Schirmherrin aus der Region. "Ich freue mich, dass ich dieses Modell unterstützen kann", sagte Weber bei einer Feierstunde zum Start von "Harlekin" in Coburg.