Ministerpräsident Markus Söder diskutierte am Montag an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg mit Experten über das Thema "KI und Supertech für den Menschen". Beim Hightech Summit Bayern, der digitalen Veranstaltungsreihe, die die Aktivitäten im Bereich künstliche Intelligenz in den bayerischen Regionen vorstellt, diskutieren Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über den Modernisierungsschub für den Freistaat durch die Hightech-Agenda Bayern und die "Hightech-Agenda plus". Die Technologie-Offensive Hightech-Agenda Bayern umfasst ein Investitionsvolumen von insgesamt zwei Milliarden Euro. Der Freistaat investiert dabei in künstliche Intelligenz (KI) und Supertech, in ein Sanierungs- und Beschleunigungsprogramm für Hochschulen und Mobilfunk, in eine Hochschulreform sowie in eine Mittelstandsoffensive für die bayerische Wirtschaft. Insgesamt sind 1000 neue Professuren, 10 000 neue Studienplätze und viele Spitzenforschungszentren in Bayern geplant. Bamberg und Oberfranken sollen dabei zentrale Knotenpunkte sein. An der Universität Bamberg werden in den nächsten Jahren 30 neue Professuren geschaffen - sieben davon im Bereich künstliche Intelligenz, zwölf an der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik und elf an den weiteren Fakultäten.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler, der die Diskussion moderierte, bezeichnete Ute Schmid, Professorin für Angewandte Informatik, als "die Spindoktorin hinter dem riesigen Erfolg der Universität Bamberg im bayernweiten Wettbewerb um KI-Professuren".

Teil der Corona-Strategie

"Die finanziellen Mittel aus der Hightech-Agenda werden es uns auf noch breiterer Basis ermöglichen, Lösungen für drängende gesellschaftliche und ökonomische Probleme zu erarbeiten", sagte Prof. Kai Fischbach, Präsident der Universität Bamberg.

Eines dieser Probleme ist momentan die Corona-Pandemie. Die Hightech-Agenda sei ein wichtiger Teil der Strategien zur Bewältigung der Pandemie, sagte Ministerpräsident Söder.

Mit Begeisterung und Optimismus aus der Krise zu gehen, ist auch das Credo für Minister Sibler. Er schloss mit den Worten: "Nehmen Sie das Signal mit: Aufbruch und Optimismus." red