Zwei verpressende Mülleimer werden aktuell getestet, teilt die Bayerische Staatsbad Bad Kissingen GmbH in einer Presseinfo mit. Ziel sei es, dem Müllvolumen entgegenzuwirken und den Entleerungsturnus der Müllbehälter zu reduzieren. Die beiden Tonnen befinden sich im Rosengarten und im Luitpoldpark am Achteckbrunnen. Die integrierte Presse komprimiert den eingeworfenen Müll direkt in die 210 Liter große Tonne. So können etwa 1200 Liter Müll gefasst werden. Die Testphase des Pilotprojekts erstreckt sich noch auf mehrere Monate. Holger Paff, Leiter der Gärtnerei der Bayerischen Staatsbad Bad Kissingen GmbH, zieht ein Zwischenfazit: "Wir sind bis dato sehr begeistert von den verpressenden Mülleimern. Die vorhandenen Abfallbehälter im Umkreis der Standorte sind durch die volumenstarken Tonnen entlastet, was so zu einer Reduzierung des Müllvolumens in diesem Gebiet führt." Zudem sei durch die Verschlusstechnik der Solarpapierkörbe auch der Wespenflug deutlich weniger geworden. Die Verteilung von Müll durch Vögel könne so verhindert werden. red