Wer zum Finanzamt geht und seine Unterkunft anmeldet oder es nicht tut, wird nicht wirklich kontrolliert", so Pöllmann.
Airbnb steht immer wieder in der Kritik, dass viele der auf ihrer Seite angemeldeten Vermieter keine Steuern auf Einnahmen zahlen. In diesem Zusammenhang will das Unternehmen laut Pressesprecher Julian Trautwein den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern suchen. Als Konkurrenz zu lokalen Hotels oder Pensionen sehen sie sich nicht: "Beide Konzepte sprechen unterschiedliche Zielgruppen an. Reisende schätzen den persönlichen Kontakt zu ihrem Gastgeber. Eine Familie freut sich, dass sie in einer Wohnung Platz zum Spielen hat und für den Notfall gleich eine Waschmaschine zur Hand ist", erklärt er auf schriftliche Anfrage.