Der Kulmbacher Dekanats-Arbeitskreis "Partnerschaft, Entwicklung und Mission" besuchte kürzlich das gut 100 Kilometer entfernte Johann-Flierl-Museum in Birgland. Flierl war ein kränkelndes Bauernkind, das sich schon mit neun Jahren in den Kopf setzte, Heidenmissionar in Papua-Neuguinea zu werden. "Hier bin ich, sende mich" war sein Wahlspruch.

Am 12. Juli 1886 kam er als erster Missionar in Finschhafen an. Der Bauerssohn ließ sich dort nieder, bewirtschaftete den Boden, lebte christliches Leben vor und erlernte die neue Sprache. 13 Jahre später ließen sich die ersten Menschen taufen.

Gerda Stollner, die das Museum seit 2013 mit aufgebaut hatte, ließ die Besucher ihre Begeisterung für dieses Menschenleben spüren. Wie viele Strapazen und Gefahren er einzig und allein dafür aufnahm, anderen den christlichen Glauben näherzubringen.

Die Kulmbacher waren schwer beeindruckt von dem Museum und dankten Stollner, die den ganzen Tag mit ihnen verbrachte und auch den Schulweg von Johann vom Museum zu seinem Geburtshaus in Buchhof mit ihnen ging. Der Besuch hat die Gäste darin bestätigt, wie wichtig es ist, Kontakt zu den Menschen in Papua-Neuguinea zu haben. Für Kulmbach ist dies die Partnerschaft zu Wanuma. red