Nur eines von sechs Teams aus dem Coburger Land haben am Wochenende in der Männer-Bezirksoberliga Heimrecht, alle anderen müssen in fremden Hallen antreten.
Im einzigen Heimspiel hat die HG Hut/Ahorn mit der SG Marktleuthen einen bekannt starken Gegner zu Gast, gegen den man sich nur dann den dritten Sieg im vierten Spiel holen wird, wenn die Mannschaft ebenso agiert wie in der letzten Partie. Trainer Dominik Harbecke setzt darauf, dass sein Dirigent, Stefan Döbereiner, seine gefürchtete Wurfgewalt in die Wagschale wirft. Der HSC 2000 Coburg III spielt am Sonntag zur ungewohnten Abendzeit um 18 Uhr beim TV Gefrees, dem als vorjährigen Meister der Bezirksliga der sofortige Wiederaufstieg in die BOL gelang. Die HSC-Dritte steht nach zwei Heimniederlagen vor einer hohen Hürde, denn Gefrees wurde im Aufstiegsjahr nur einmal bezwungen. Coburgs Trainer Andreas Gahn kann diesmal jedoch personell nahezu aus den Vollen schöpfen und ist optimistisch, dass es mit dem ersten saisonsieg klappt.
Nach dem überraschenden Saisonauftakt mit der Heimniederlage gegen den TV Ebern wird auch die SG Bad Rodach/Großwalbur alles daran setzen müssen, nicht erneut zu verlieren. Dem Team von Trainer Stefan Schreier bekommt es mit dem heimstarken HC 03 Bamberg zu tun. Dagegen bekommt die HSG Rödental/Neustadt mit der SG 12 Bamberg/Hallstadt einen schwächeren Gegner vorgesetzt, der in keinem seiner drei Spiele bisher eine Chance hatte.


Nur nicht leichtsinnig werden

Von Leichtsinn ist trotzdem abzuraten, denn die Truppe von Trainer Niels Greiner und Stefan Fladt wird sicher mehr Konzentration brachen als in den beiden Spielen bisher.
HaSpo Bayreuth II hat bisher eine positive Differenz von 35 Toren erzielt - das sollte für die zum Titelfavoriten gekürte HG Kunstadt durchaus eine Warnung sein, zumal Trainer Johan Andersson am Sonntag verhindert ist und nicht mitspielen kann.
Vorsicht ist auch für eidhausens Trainer Frank Steinberger geboten, denn sein Team muss am Samstag zum TV Ebern, der zum Auftakt einen Coup in der Rodacher Bayernhalle landete.
Der TV Weidhausen wird mit seinen Scharfschützen an die Leistung aus dem Spiel gegen Rödental herankommen müssen, wenn bei den Unterfranken ein Sieg gelingen soll. ebi