Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth setzt in der kommenden Saison nicht mehr auf Phillipp Heyden. Der 27-jährige Centerspieler kam in der zurückliegenden Saison 2015/16 verletzungsbedingt nur in elf Spielen zum Einsatz.
Insgesamt trug Heyden vier Spielzeiten das Dress der Wagnerstädter und absolvierte dabei 97 seiner insgesamt 159 Bundesligaspiele. Der gebürtige Marbacher erzielte dabei 411 Punkte und sammelte zudem 233 Rebounds ein.
Neu nach Bayreuth kommt Power Forward Nils Dejworek (21). Der 2,06-Meter-Mann spielte zuletzt mit Doppellizenz in der ProA für die Oettinger Rockets Gotha sowie für den Basketball Club Erfurt in der Regionalliga Südost. Künftig soll Dejworek, dessen Vater Leopold (64) in der Saison 1981/82 den damaligen USC Bayreuth als Trainer erstmals in die Endrunde um die deutsche Meisterschaft und am Ende auf Platz 5 führte, im Regionalliga-Team, den "Young Heroes", Spielpraxis sammeln und sich im Trainingsbetrieb des Erstligakaders für höhere Aufgaben empfehlen. "Um mich kontinuierlich weiterzuentwickeln, ist Bayreuth genau die richtige Adresse. Natürlich möchte ich es irgendwann einmal in die Bundesliga schaffen, und dafür bietet sich mir hier unter der Federführung von Headcoach Raoul Korner eine hervorragende Möglichkeit", begründet Nils Dejworek seine Entscheidung für den Wechsel zu den Medi-Korbjägern. fk