Zum gleichen Thema erreichte uns außerdem folgende Zuschrift: Wenn man die Berichterstattung der Bayerischen Rundschau zum Thema Henry Schramm mitverfolgt hat, dann merkt man sofort, dass Wahlkampf ist. Die insgesamt fünf Strafanzeigen gegen OB Schramm wegen Vorteilsnahme im Amt sind ein Hinweis darauf, dass gegen Herrn Schramm ein Verdacht vorliegt. Die Staatsanwaltschaft ist verpflichtet, den Hinweisen nachzugehen. Jetzt muss ermittelt werden, ob sich der Verdacht zu den Vorwürfen bestätigt. Es ist aber bekannt, dass immer etwas zurückbleibt. Herr Schramm sollte aus moralischen Gründen von selbst zurücktreten. Dies wäre ein richtiges Signal.

Wenn ich auf seine Amtszeit zurückblicke, dann fällt mir auf, dass es einige Punkte gibt, in denen Herr Schramm keine gute Politik geleistet hat. Das Neubaugebiet in Forstlahm ist ein Beispiel, wo Natur zerstört worden ist. Ebenso der Ausbau der Staatsstraße bei Melkendorf mit der Umgehung. Alles wird zugebaut. Herr Schramm hätte lieber neue Sozialwohnungen bauen lassen sollen, die auch vom Staat gefördert werden.

Wenn die Universität in Kulmbach erst einmal läuft, werden die Studenten den sozial schwachen Bürgern die Wohnungen streitig machen. Kulmbach braucht keine Universität. Die Stadt ist viel zu klein, um einer Universität gerecht zu werden.

Dass in Kulmbach immer mehr Läden schließen und das Einkaufszentrum "Fritz" immer kleiner wird, interessiert wohl keinen.

Herr Schramm hat keine gute Politik für Kulmbach gemacht. Kulmbach braucht einen OB, der auch für die kleinen Leute da ist und nicht nur für Akademiker, Wohlhabende und Spitzenverdiener. Tino Hahn

Kulmbach