Hochrangiger Besuch bei der Industrie- und Handelskammer zu Coburg: Im Anschluss an die turnusmäßige Sitzung der IHK-Vollversammlung konnte Präsident Friedrich Herdan den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Thomas Silberhorn, als Gastredner zum wirtschaftspolitischen Gespräch begrüßen. Herdan wertete dessen Kommen als Zeichen hoher Wertschätzung, denn erst wenige Stunden zuvor hatte Silberhorn seine Ernennung zum Parlamentarischen Staatssekretär von der neuen Bundesministerin der Verteidigung Annegret Kramp-Karrenbauer erhalten, wozu IHK-Präsident Herdan herzlich gratulierte.

In seinem Grußwort ging Friedrich Herdan auf die aktuelle Konjunktur ein, die sich in einer Phase der Abschwächung befinde: "Auftragseingang und als Folge die Produktion gehen zurück, der Beschäftigungsaufbau stagniert und Investitionen werden zunehmend aufgeschoben." Aktuell sei die Auslastung zwar noch gut, doch Skepsis präge da und dort die Geschäftserwartungen. Als Hauptursachen nannte der IHK-Präsident neben normaler zyklischer Abschwächung insbesondere zunehmende Hindernisse im internationalen Handel, beispielsweise der Konflikt zwischen den USA und China, der weiter ungelöste Brexit sowie vor allem protektionistische Tendenzen rund um den Globus.

Thomas Silberhorn bezeichnete Sicherheit und rechtsstaatliche Ordnung als Vorbedingungen für ökonomisches Handeln. Der Staatssekretär unterstrich die Notwendigkeit gesicherten Rohstoffzugangs sowie freier Transport- und Handelswege für Deutschland als viertgrößte Volkswirtschaft der Welt. red