Die Vorschulkinder der Kita Hand in Hand in Hemhofen sind jetzt Gärtner. Ein Team der Edeka-Stiftung brachte Gemüsepflanzen wie Salat, Kohlrabi, Gurken und Rote Beete sowie verschiedene Samen für das Hochbeet mit. Die Kinder lernten, wie sie das Gemüse einpflanzen.
Sie gruben dafür jeweils ein Loch, setzten die jungen Pflänzchen vorsichtig hinein und drückten sie fest. Sie erfuhren, dass Radieschen, Spinat und Karotten erst einmal sehr kleine Samen sind, die einzeln in die Erde gesät werden, was sie anschließend mit großer Hingabe erledigten. Auch über die Pflege ihres Beetes lernten sie vieles: Regelmäßiges Gießen ist wichtig, Regenwürmer dürfen im Beet bleiben, sie lockern die Erde. Schnecken müssen aber raus, die fressen die Blätter der Pflanzen. Das Unkraut muss gejätet werden, es nimmt den Pflanzen Platz und Nährstoffe weg.


Vogelscheuche passt auf

Zum Schluss wurde kräftig gegossen. Als Schutz wurde noch eine von den Kindern selbst hergestellte Vogelscheuche aufgestellt. Eine Urkunde für die Mini-Gärtner gab es auch noch. Etwa 140 000 Kindergärten nehmen in diesem Jahr am Projekt der Edeka-Stiftung teil und bearbeiten ihre Beete, weiß die Beet-Patin Adelgunde Baier von Edeka-Degen. Ihr ist vor allem wichtig, dass die Kinder schon früh lernen: Gemüse wächst nicht im Regal im Supermarkt, man muss sich darum kümmern und es pflegen. Ebenso wichtig ist es, sich gesund zu ernähren. Deshalb hat sie nicht nur die Pflanzaktion unterstützt, sie wird auch, wenn das Gemüse reif ist, zusammen mit den Kindern ernten und ein gesundes Frühstück daraus bereiten. red