Meeder — Die Heizungsanlage der Anna-B.-Eckstein-Grundschule in Meeder hat ihre besten Zeiten hinter sich. Schon im vergangenen Jahr hat die Energieagentur Nordbayern die Anlage gründlich untersucht und Handlungsempfehlungen formuliert. Die Agentur stellte zum Beispiel fest, dass ein undichter Heizkessel schon außer Betrieb sei. Seit Februar liege der Kostenvoranschlag eines heimischen Handwerkers zur Reparatur über mehr als 8100 Euro vor.

Warmwasser in der Turnhalle

Die Agentur schlug jetzt vor, teilweise Schaltschränke mit einer zeitgemäßen Steuerung zu versehen. Weiter heißt es in der Empfehlung: "Die Warmwasseraufbereitung ist über Solarplatten und eine Elektrosteuerung neu anzuschließen." Der alte Wasserspeicher solle komplett außer Betrieb genommen werden. Warmwasser werde ohnehin nur im Bereich der Turnhalle verwendet, deswegen könne die Größe des Behälters neu festgelegt werden.
"Der linke Heizungskessel ist durch einen neuen zu ersetzen", heißt es weiter. "Die Steuerung muss mit dem rechten Heizungskessel, der aktuell noch in Betrieb ist, abgestimmt werden." Ergänzende Arbeiten am Kamin seien konsequenterweise notwendig.
Die Energieagentur empfiehlt, einen Heizungsbauplaner einzusetzen, der dann auch die Ausschreibung der Arbeiten organisiert. Dieser Empfehlung schloss sich der Gemeinderat an. Es gab auch schon Ideen, wer konkret tätig werden könnte. Unter den Vorschlägen war neben dem Maschinenring oder der BayWa schließlich auch die Energieagentur selber.
Der Freistaat Bayern will den Breitbandausbau im Land vorantreiben. Die Gemeinde Meeder würde in das Höchstfördergebiet fallen, so Bürgermeister Bernd Höfer (CSU). Der Höchstfördersatz liege bei 90 Prozent, maximal aber 860 000 Euro. Weitere 50 000 Euro könnte es geben, wenn die Gemeinde den Zugang zum schnellen Internet in einer interkommunalen Zusammenarbeit herstellen würde. Da käme als potenzieller Partner die Gemeinde Lautertal in Frage. Aus den Äußerungen des Bürgermeisters ließ sich schließen, dass er wohl schon unverbindlich Kontakt mit dem Lautertaler Bürgermeister Sebastian Straubel (CSU) aufgenommen habe.

Seniorenbeauftragter sinnvoll

Höfer ist inzwischen überzeugt, dass angesichts der Aufgabenfülle die Bestellung eines Seniorenbeauftragten durch die Gemeinde sinnvoll sei. Der Gemeinderat pflichtete dem Bürgermeister bei, allein, es gab noch keine Vorschläge, wer aus der Gemeinde diese Aufgabe übernehmen wolle. Das muss übrigens kein Gemeinderatsmitglied sein.
Wie viel Gemeinschaftsbaum kann sich die Gemeinde Meeder erlauben? Bis vor wenigen Jahren stand ein Gemeinschaftsbaum in der farbenfrohen Optik eines traditionellen Maibaumes in der Ortsmitte. Das Fundament ist noch da. Jetzt wird es untersucht und dann fleißig gerechnet ... wegen der Statik. Wie groß darf ein Gemeinschaftsbaum oder Maibaum bei diesem Fundament sein? mako