Mit dieser Klatsche hatte im Lager des TBVfL Neustadt/Wildenheid niemand gerechnet. Mit 0:4 (0:3) unterlag die Mannschaft von Marco D'Antimi bei den Einberger "Rothosen", die damit den starken Eindruck, den sie an den ersten beiden Spielen hinterlassen hatten, eindrucksvoll bestätigten.
Mit sieben Punkten aus drei Spielen zählt die Mannschaft von Trainer Achim Heisig somit weiter zu den ungeschlagenen Kreisligisten. Spitzenreiter SC Sylvia Ebersdorf verteidigte sogar seine "weiße Weste", tat sich aber vor allem in der ersten Hälfte beim letztlich klaren 5:1 (1:0)-Heimsieg gegen die TSG Niederfüllbach schwerer als erwartet.
Überhaupt noch nicht rund läuft es beim SV Heilgersdorf. Die Mannschaft von Trainer Matthias Rödel verlor zu Hause auch gegen den TSV Staffelstein mit 2:4 deutlich und wartet nach drei Spieltagen immer noch auf das erste Erfolgserlebnis.
Der Weggang von Christoph Rödel zum Bezirksliga-Aufsteiger TSV Sonnefeld schmerzt anscheinend doch mehr als befürchtet, schließlich war Rödel nicht nur ein zuverlässiger Torschütze, sondern auch der Lenker und Denker im Spiel des SVH.
Nicht viel besser ergeht es derzeit dem SV Großgarnstadt. Mit 0:4 unterlag die Mannschaft beim Aufsteiger TSV Bad Rodach - schwere Zeiten für das Team um Neu-Coach Bergmann. Gejubelt wurde dagegen bei Aufsteiger TSSV Fürth am Berg, denn die Engel-Elf gewann am späten Sonntagnachmittag in Ahorn mit 1:0.
Während es für die Fürther bereits der zweite Saisondreier war, jubelte der SV Ketschendorf erstmals in dieser Serie: Mit 3:0 gewann die Schuberth-Elf in Schwabthal.


Sieben Tore - schwaches Niveau

TSV Meeder - Coburg Locals 3:4 (1:3): Gleich zu Beginn wurde deutlich, dass sich der Gast nicht kampflos ergeben würde. Die Locals spielten gut, Meeder war dagegen von Beginn an unkonzentriert und hatte eine hohe Fehlerquote. Die Folge war das 0:1 durch Wandrai (3.). Bereits fünf Minuten später glich Müller aus. Doch hatte man nun gehofft, dass die Heimelf das Spiel in den Griff bekommt, mussten die 110 Zuschauer mit ansehen, wie der Gast mehrmals gefährlich vor dem Tor der Schiller-Elf auftauchte. Das 1:2 durch Kasumlari (21.) und schließlich der Treffer zum 1:3 (41.) nach Handelfmeter durch Wandrai beendete die schwächste Saisonhälfte des TSV. Meeder verkürzte zwar auf 2:3 (50.) durch Müller, doch blieb das nur ein Zwischenhoch.Das Spiel erreichte auch danach kaum Kreisliga-Niveau. Als die Gäste sogar zum 2:4 durch Wank trafen (74.), warf Meeder alles nach vorne. Knoch traf nach Ecke zum 3:4 per Kopf in der 84. Minute, doch am Ende konnte der Gast letztendlich verdient die drei Punkte mitnehmen.


Andi Schreiner eröffnte Torreigen

VfB Einberg - TBVfL Neustadt/Wildenheid 4:0 (3:0): Neustadt hatte in der ersten Minute die Möglichkeit zum Tor, doch Christian Heubner klärte mit einem Reflex zum Eckball. Schon in der 4. Minute ging Einberg nach einem Eckball und Kopfballvorlage durch Ambrassat vor das Tor, wo Andi Schreiner goldrichtig stand und zum 1:0 einschoss. Das Spiel begann leidenschaftlicher zu werden und so kam es auf beiden Seiten zu körperlichen Auseinandersetzungen, die der Schiedsrichter gut im Griff hatte. Mit zunehmender Spieldauer kontrollierte Einberg das Spiel und kam zu weiteren Torchancen. Neustadt blieb mit seinen Aktionen in der Einberger Abwehr dagegen hängen. In der 25 Minute war es Florian Gehrlicher, der in Strafraumnähe ins linke untere Toreck zum 2:0 einnetzte. Kurz vor der Pause traf der gleiche Spieler wieder, als er nach einer eleganten Drehung an der Strafraumgrenze zum Schuss kam und den Ball ins rechte Toreck zum 3:0 einschoss.
Nach der Pause begann der Gast aus Neustadt verhaltener. Einberg kontrollierte das Spiel weitestgehend und ließ kaum noch etwas zu. Die wenigen Abschlüsse von Neustadt verpufften in der Abwehr von Einberg oder der starke Schlussmann Christian Heubner entschärfte die Situation. In der 88. Minute war es dann nochmal Matthias Heß, der einen Ball am Strafraum erlief und zum 4:0-Endstand einschoss. ta


Hektische Schlussphase mit Rot

SV Heilgersdorf - TSV 1860 Staffelstein 2:4 (0:1): Die Gäste waren deutlich überlegen und gingen folgerichtig in der 16. Minute auch in Führung. Einen hart getretenen Freistoß aus über 30 Metern konnte SVH- Keeper Marquardt nicht festhalten und Schurike staubte zum 0:1 ab. In der 40. Minute hatte der Gastgeber seine einzige Chance in der ersten Halbzeit. Nach einer schönen Kombination war der Abschluss von Seifert jedoch zu schwach, so dass Keeper Titze keine Mühe hatte den Ball zu halten.
Durch einen Freistoß von Koch (50.) erhöhten sie früh auf 0:2. Bereits in der 65. Minute fiel dann das 0:3 nach einem schweren Fehler in der SVH-Abwehr durch Schunke. In der 72. Minute erhielt TSV-Spieler Hagen die Ampelkarte nach wiederholtem Foulspiel. Kurz danach verkürzte T. Schramm mit einem Kopfball nach Freistoß von Weiß auf 1:3 (73.). Nun bäumte sich der Gastgeber endlich gegen die drohende Niederlage auf. In der 80. Minute hatte man dann auch noch Pech, als Schmidt nach einer Ecke am Pfosten scheiterte. Nach einem Konter konnte wiederum Schunke, aus abseitsverdächtiger Position, zum 2 : 4 einschießen (85.). Fast im Gegenzug hätte der Gastgeber eigentlich einen Elfmeter bekommen müssen, als Weiß im Strafraum mit dem Keeper zusammenprallte. Im darauf folgenden Gerangel sah der Gästespieler Koch die rote Karte wegen einer Tätlichkeit. di


Koropeckis Einzelleistung

TSV Bad Rodach - SV Großgarnstadt 4:0 (2:0): Das klare Ergebnis täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg, denn die Gäste waren an diesem tag keine vier Tore schlechter. Allerdings bestimmte Rodach das Spiel und ging nach gut einer Viertelstunde durch Güven Altun verdient mit 1:0 in Führung. Das wichtige 2:0 gelang Clemens Koropecki kurz vor dem Pausenpfiff, zuvor drängten die Gäste vergeblich auf den Ausgleich.
Auch nach der Pause gab sich der SVG noch nicht geschlagen und hatte einige Möglichkeiten zum 1:2, doch das Tor fiel wieder auf der anderen Seite: Eine tolle Einzelleistung von Clemens Koropecki bedeutete die Vorentscheidung (66.), da sich die Garnstadter danach aufgaben und nicht mehr an eine Wende glaubten. Den Deckel auf diese in der Schlussphase etwas hektisch gewordene Partie mit einigen rüden Fouls machte schließlich Mario Wachs fünf Minuten vor Schluss drauf. Ein verdienter und wichtiger Sieg für den Aufsteiger, der damit endgültig in der Kreisliga angekommen ist. pk



Nach der Pause aufgedreht

SC Sylvia Ebersdorf - TSG Niederfüllbach 5:1 (1:0): Einen Start nach Maß hatten die Platzherren, denn in der 12. Minute brachte der Ex-Niederfüllbacher Aßmus seine Sylvia mit 1:0 in Führung. Nach 17 Minuten scheiterte Dalke mit einem Freistoß an Gästekeeper Fischer. Im ersten Durchgang sah man weitgehend Standardsituationen mit leichten Vorteilen für die Heimelf und zwingende Chancen blieben beidseitig dünn gesät. Die Gäste versuchten gegenzuhalten, doch konnten sie sich nicht durchsetzen.
Im zweiten Durchgang legten die Sylvianer dann zu. In der 55. Minute parierte erneut Gästekeeper Fischer einen Schuss der Heimelf. Nach 61 Minuten brachte Kapitän Dalke die Sylvia mit 2:0 in Führung. Die Gäste spielten weiter nach vorne und bekamen in der 65. Minute einen schmeichelhaften Foulelfmeter, verursacht von Keiselt. Dieser wurde von Pirsch zum 2:1-Anschluss verwertet. Doch die Sylvianer ließen nun nichts mehr anbrennen und Meyer (68.) sowie zweimal Reußenzehn (73., 79.) bauten nun ihren Vorspung auf 5:1 aus. gre


Cholewa mit zwei Treffern

TSV Pfarrweisach - FC Coburg II 4:1 (1:0): Eine erneut überzeugende Vorstellung der Gastgeber, die mit dem 3:1 ihren dritten Sieg in Folge landeten. Selbst in dieser Höhe geht der Erfolg in Ordnung, zumal die Platzherren vom Anpfiff weg die Partie bestimmten und dies sich bis zum Schluss fortsetzte. Die Pausenführung hatte Simon Cholewa (24.) besorgt, die der gleiche Spieler acht Minuten nach Wiederbeginn ausbaute.
Riedelbach konnte bei eine der wenigen Gästemöglichkeiten in der 57. Minute verkürzen,doch in der 71. Minute stellte Florian Pecht den alten Torabstand wieder her. Den Schlusspunkt setzte Johannes Cholewa in der Nachspielzeit. di


Schuberth trieb immer wieder an

Schwabthaler SV - TSV Ketschendorf 0:3 (0:0): Vor 130 Zuschauern übernahm der Gast von Beginn an das Spiel und drückte die Heimelf in ihre Spielhälfte zurück. Immer angetrieben von ihrem Spielertrainer Patrick Schuberth, der im gesamten Spiel viele Freiräume hatte, erspielten sich die Gäste Torchance um Torchance. Noch konnte die SSV-Elf ihren Kasten sauber halten und so blieb es zum Seitenwechsel beim unentschieden.
Auch im der zweiten Hälfte das gleiche Spiel, zu viele Fehler der Heimelf im Spielaufbau was denn Gästen entgegen kam. Nach 61. Minuten war es soweit, einen schönen Spielzug schloss Schuberth mit einem strammen Schuss mit dem 0:1 ab. In der 65.Minute hatte die Heimelf ihre einzige gute Tormöglichkeit des gesamten Spiels nach einem Freistoß von Schaller, doch Gästekeeper Weidinger parierte den Kopfball von Zillig hervorragend. Eine schöne Einzelleistung schloss Bauer in der 75. Minute mit dem 0:2 ab. Bei einem gefährlichen Freistoß von Schaller in der 82. Minute stand der eigentlich beschäftigungslose Gäste-Torwart sicher. Als sich Bauer in der 83. Minute über links durchsetzte spitzelte ein Heimakteur das Leder zum 0:3 in die eigenen Maschen. dill


Hartleb mit einem Traumtor

Spvg Ahorn - TSSV Fürth am Berg 0:1 (0:1):Dieses recht ausgeglichenen Spiel wurde durch eine tolle Einzelleistung von Gästestürmner Nico Hartleb entschieden. Nach 25 Minuten erkämpfte er sich den Ball, ließ dank seiner Schnelligkeit zwei mann stehen, umkurvte den Ahorner Keeper und schob zum 1:0 für den Aufsteiger ein.
Danach drängten die Gastgeber zwar auf den Ausgleich, doch die sattelfeste Hintermannschaft der Fürther ließ nur wenig Torchancen zu.
Nach der Pause wurde der Druck der Platzherren noch größer, doch erneut fehlten die zündenden Ideen und die ganz klaren Möglichkeiten. Die Gäste blieben bei ihren Kontern zwar stets gefährlich, doch zu einer klaren Einschussmöglichkeit kamen auch sie nicht mehr. dm