Für das Heimatmuseum Weisendorf am Reuther Weg startet am Sonntag, 5. Mai, um 11 Uhr die neue Museumssaison. Die Aktiven im Heimatverein blicken auf das Jubiläum 40 Jahre Heimatverein und zehn Jahre Heimatmuseum zurück.

Außerdem hat Josef Wirtz eine Ausstellung zum Dreißigjährigen Krieg erarbeitet, der vor 401 Jahren, im Jahr 1618, ausgebrochen war. Diese Zeit hat auch im Volkslied ihre Spuren hinterlassen, so lautet ein Gedicht: "Maikäfer, flieg! Der Vater ist im Krieg. Die Mutter ist im Pommerland. Und Pommerland ist abgebrannt."

In der Ausstellung sind auch zahlreiche Leihgaben aus dem Fränkische-Schweiz-Museum in Tüchersfeld, vor allem Tafeln und Bildmaterial, in Weisendorf zu sehen. Auf einer Zeitschiene finden sich die verwüsteten Orte aufgeführt, von denen einige nach den Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg nicht wieder aufgebaut wurden und somit auch vollkommen aus dem Bewusstsein verschwunden sind. Walter Siegismund hat in einigen Bänden des Weisendorfer Boten deren Namen zusammengetragen. Eine andere Zeitschiene zeigt die Ereignisse in unserer Region. Dazu zählen auch die Dinkelsbühler Kinderzeche, der Meistertrunk in Rothenburg ob der Tauber oder das Friedensfest in Augsburg

Das Programm startet um 11 Uhr, es kommen die Höchstadter Musketiere dazu, die das Lagerleben im Dreißigjährigen Krieg wieder aufleben lassen und auch die Handgriffe beim Umgang mit den damaligen Luntenschlossmusketen demonstrieren. Ab 14 Uhr sind die Jagdhornbläser der Kreisjägerschaft zu Gast.

Während des ganzen Tages ist das Museum geöffnet. Für Kinder gibt es einen Malwettbewerb mit dem Titel "Maikäfer flieg". Für Speis' und Trank ist ebenfalls gesorgt. maw