von unserem Mitarbeiter 
Karl-Heinz Hofmann

Stockheim — Das Stockheimer Rathaus wird zur Gemälde-Galerie. Noch bis zum 30. Juni sind Gemälde des Kronacher Kunstmalers und Kreativtherapeuten Martin Ludwig zu sehen. Die Ausstellung unter dem Motto "Frankenwaldmemo on Tour" zeigt weit über 30 Werke aus verschiedenen Orten des Frankenwaldes, eine Sonderausstellung im Obergeschoss des Rathauses Motive aus Stockheim und den Ortsteilen. Sowohl die schönen Frankenwaldmotive als auch die Motive von Stockheim und seinen Ortsteilen werden verkleinert in einem Frankenwald-Kalender und eigens einem Ortskalender von Stockheim für 2015 zusammengefasst. Der Kalender wird im Herbst 2014 erscheinen.
Bürgermeister Rainer Detsch (FWG) freute sich, bei der Vernissage am Mittwoch zahlreiche Interessenten und besonders den Künstler begrüßen zu können. Martin Ludwig war Mitinitiator dieser außergewöhnlichen Ausstellung, die zugleich auch überhaupt die erste Ausstellung ist, die im Stockheimer Rathaus stattfindet.

Gefühle wecken

Die Werke von Martin Ludwig zeigen Heimat. Heimat bedeute auch Gefühle und diese Gefühle will der Maler mit seinen Zeichnungen vermitteln, wie man bei einem Rundgang feststellen kann, sagte der Bürgermeister. Die Intention des Künstlers sei es, Heimat näher zu bringen und vor Augen zu führen, wie schön unsere Heimat eigentlich ist. Und auch wenn da und dort eine Kirche in anderer Farbe erscheine oder in einem Ort sich befindet, wo in Realität gar keine Kirche ist, so machten diese anderen Farben oder Betrachtungsweisen die Ausstellung interessant und amüsant, sie verknüpfe Geschichte und Gegenwart. Sie rege zur Fantasie an und verlange auch ein bisschen Rätselraten, sagte Detsch.
In diesem Zusammenhang bedeute Heimat auch selbstbewusstes Identifizieren und Darstellung in Kunst und Kultur. Die Ausstellung könne als gelebte Darstellung der Heimat gesehen werden, die Identität und Zusammengehörigkeitsgefühl schaffen kann. Deshalb galt der Dank von Detsch vor allem Martin Ludwig, der diese Ausstellung mit seiner Idee, Heimatbilder zu zeichnen, ermöglichte.
Der Kunstmaler Martin Ludwig eröffnete die Ausstellung und führte bei einem Rundgang die Besucher mit Erörterungen zu den einzelnen Exponaten, bei denen es sich um Acryl auf Leinwand handelt.