Coburg — In Oberfranken beschäftigen zurzeit 319 Auftraggeber rund 3000 Heimarbeiter. Die Tätigkeiten erstrecken sich größtenteils auf Gewerke wie Adressenschreiben, Glas- und Korbwarenherstellung, Kunststoffverarbeitung, Montage-Arbeiten im Bereich Eisen-Elektro-Metall, Näh- und Verpackungsarbeiten. Aus den Bestimmungen des Heimarbeitergesetzes ergibt sich die Pflicht für Heimarbeit vergebende Firmen, Heimarbeitslisten bei der Regierung von Oberfranken (Gewerbeaufsichtsamt) einzureichen. Zu melden sind alle beschäftigten Hausgewerbetreibende, Heimarbeiter, Zwischenmeister, Gleichgestellte und Aushilfskräfte in Heimarbeit. Die Listen sind nach Ablauf eines Kalenderhalbjahres in dreifacher Ausfertigung einzusenden. Termin zur Abgabe der Heimarbeiter-Listen für das erste Halbjahr ist der 31. Juli.