Coburg — In Oberfranken vergeben zurzeit 317 Auftraggeber mit rund 2900 Heimarbeitern Arbeiten für zu Hause. Die Tätigkeiten erstrecken sich größtenteils auf Gewerke wie Glas- und Korbwaren-Herstellung, Kunststoffverarbeitung, Montage-, Näh- und Verpackungsarbeiten. Aus dem Heimarbeiter-Gesetz ergibt sich die Pflicht für Heimarbeit vergebende Firmen, Heimarbeitslisten beim Gewerbeaufsichtsamt einzureichen. Zu melden sind alle beschäftigten Heimarbeiter, Hausgewerbetreibende, Zwischenmeister, Gleichgestellte und Aushilfskräfte in Heimarbeit. Die Listen sind jeweils nach Ablauf eines Kalenderhalbjahres in dreifacher Ausfertigung einzusenden. Als Termin zur Abgabe der Heimarbeiterlisten für das erste Halbjahr 2015 gilt der 31. Juli.

Versäumnis hat Konsequenzen

Um unnötige Rückfragen bei den Firmen (Auftraggebern) oder Einwohnermeldeämtern der Städte und Gemeinden zu vermeiden, werden die Heimarbeit vergebenden Firmen gebeten, in Spalte 6 der Heimarbeiterlisten nicht wie bisher die Gemeinden usw., sondern nur den Wohnort, Straße und Hausnummer der Heimarbeiter anzugeben. Betriebe, die diese Frist versäumen, müssen mit kostenpflichtigen Maßnahmen rechnen. red