Hauptthema bei der Planung der Ortsdurchfahrt in Schwärzelbach sind weiterhin die Lage der Bushaltestelle sowie die Gehwege. In Sachen Brückensanierung geht es in der Gemeinde voran.

Dass die Ortsdurchfahrt in Schwärzelbach erneuert werden soll, steht schon lange fest. Kürzlich legte das Staatliche Bauamt Schweinfurt nun ein neues Planungskonzept für den ersten Bauabschnitt (Straße um den Sportplatz herum) vor. Vor allem die Lage der Bushaltestelle sowie die Gehwege standen zur Diskussion. Auch nach Gesprächen mit dem Nahverkehrsbeauftragten und der Unteren Verkehrsbehörde kam es zu keinem finalen Ergebnis.

Angedacht und diskutiert wurde eine zentrale Bushaltestelle im Bereich der Parkplätze am Sportplatz. Alle anderen Plätze seien schlichtweg ungeeignet, auch im Altort gebe es keinen Platz. "Es müsste dabei ein Weg von maximal 700 Metern zurückgelegt werden, in anderen Gemeindeteilen ist der Weg sogar noch weiter", betont Daniel Görke, Geschäftsleiter der Gemeinde. Zur Debatten standen eine einseitige Bushaltestelle auf Seiten der Parkplätze mit einem separaten Einfahrtsweg (einspurig) oder eine beidseitige Haltestelle direkt an der Straße. Die Varianten sollen nun beim Bauamt angefragt werden.

Bei den Gehwegen war schnell klar: Ein einseitiger Gehweg entlang der Ortsdurchfahrt ist ausreichend. An der Altdorfer Straße sei ein Bürgersteig an der nördlichen Seite der Straße (entlang des Sportgeländes) sinnvoll. In der Neudorfer Straße könne der Gehweg dann auf die südliche Seite wechseln. "Baut man den Gehweg dort entlang der Häuser, stehen die Bürger, wenn sie ihr Haus verlassen, nicht direkt auf der Straße."

Die Brücke am Sportplatz in Dittlofsroda ist fertiggestellt, nur die Geländer müssen noch ergänzt werden. "Aktuell besteht das Geländer dort aus Bauzäunen", so Bürgermeister Florian Atzmüller.

Nun soll ein "einfach gehaltenes Holzgeländer" Abhilfe schaffen. Ebenfalls bei der Brücke in der Ortsmitte des Dorfes sollen im nächsten Jahr Bauarbeiten starten. Die Kosten liegen hier zwischen 560.000 und 900.000 Euro. Und: Auch in der Obersinner Straße in Heiligkreuz gibt es Neuigkeiten beim Brückenbau. Ursprünglich sollte nur der Überbau der Brücke erneuert werden, nun wird aufgrund der Wirtschaftlichkeit ein Komplettneubau vorgeschlagen. "Wir kämen sonst in die Situation, dass wir in 25 Jahren den Oberbau entfernen müssten, um den Unterbau zu erneuern", so Görke.

Für das Jahr 2023 hebt die Gemeinde die Gewerbesteuer von 380 v. H. auf 400 v. H. an. Auf 95 Prozent der Steuerzahler habe dies allerdings keine Auswirkungen, so die Gemeinde. Grundsteuer A sowie B bleiben unverändert.

Auch einen Stromliefervertrag für 2023 schloss die Gemeinde ab. Wirtschaftlichster Bieter zu diesem Zeitpunkt war der bisherige Bestandslieferant Stadtwerke Dachau mit einem Arbeitspreis von 41,73 Cent pro Kilowattstunde. "Was sich dort in Zukunft noch tut, bleibt abzuwarten", sagt Bürgermeister Atzmüller. hmm