Heiko Dlugos vom DCRT-Team aus Effeltrich hat auch am Slovakiaring in der Slowakei, und damit bei allen sechs Rennen des Histo-Cups einen Podestplatz geholt. Wie bei den vier Wettfahrten zuvor erreichte er das Podium sogar an beiden Tagen. Lediglich im ersten Rennen Ende April musste er einen Ausfall hinnehmen. In der Meisterschaft unter 40 Spezialtourenwagen liegt er vor den abschließenden zwei Rennen nach wie vor auf Rang 3.


Zündkerze und Keilriemen defekt

Der Slovakiaring zählt mit elf Kurven und sieben Gegengeraden über 5,922 Kilometer zu einer der anspruchsvollsten Strecken. Im freien Training am Freitag gab es zu Beginn am Audi 80 technische Probleme: Dlugos stellte eine defekten Zündkerze und eine gebrochene Keilriemenscheibe und dadurch ausfallende Wasserkühlung fest. Der Effeltricher musste die Testfahrten an dem ihm noch unbekannten Ring somit vorzeitig abbrechen.
Das Qualifiying musste er ebenfalls ausfallen lassen und da das Problem mit der Riemenscheibe erst gegen Samstagmittag durch Dlugos' Improvisationsgeschick gelöst wurde, musste er das erste Rennen am Nachmittag aus der letzten Startreihe angehen. Von Startplatz 16 arbeitete sich der Franke auf Platz 7 vor und punktete in der Klasse bis 1600 Kubikzentimeter mit dem zweiten Platz.


Duell gegen mehr Hubraum

Im Qualifying am Sonntagvormittag für das zweite Rennen fuhr Dlugos in einem Teilnehmerfeld von 17 Spezialtourenwagen mit dem nun tadellos funktionierende Auto Platz 6 ein. Das Rennen über zehn Runden bot interessante Duelle des Audis gegen hubraumstärkere Fahrzeuge wie Ford Escort RS 2000 und BMW 320, mit denen Dlugos bis zur siebten Runde Schritt hielt, dann aber zur Sicherung des erneuten zweiten Platzes in seiner Klasse - hinter Wechselberger - das Tempo etwas drosselte.
In den ausstehenden Rennen im September am Salzburgring und im Oktober am Red-Bull-Ring hat Dlugos die Chance, die Österreicher Wechselberger auf Alfasud Sprint und Langoth auf Golf GTI, abzufangen. Dicht hinter dem Effeltricher lauern allerdings zwei Tschechen jeweils mit Jaguar XJS sowie ein Italiener auf Porsche 944. red