Handball-Bundesligist HC Erlangen hat sich die Dienste eines der größten Abwehr-Talente in Deutschland gesichert. Der zwei Meter große, 103 Kilo schwere Kreisläufer Sergej Gorpishin kommt von den HF Springe und hat in Franken einen Ein-Jahres-Vertrag unterschrieben.
Der Name Gorpishin ist in Erlangen bekannt. Sergejs Vater Wjatscheslaw, der mit Russlands Nationalmannschaft 1992 und 2000 olympisches Gold gewann, ging von 1995 bis 2000 für die HG Erlangen auf Torejagd und ist den Fans eher unter seinem Spitznamen "Slava" geläufig. Sohnemann Sergej, der trotz seiner erst 19 Jahre schon zu den Leistungsträgern bei Springe zählt, kehrt nun in die Stadt zurück, in der er 1997 geboren wurde.


Einsätze auch in der U23

Gorpishin, der in Erlangen ein Maschinenbau-Studium beginnt, wird perspektivisch als Spezialist für die Defensive agieren. Der Hüne wird nicht nur bei den Profis eingesetzt, sondern soll auch das U23-Team des HCE bei der Mission Klassenerhalt in der 3. Liga unterstützen.
"Wir sind sehr froh, dass wir es geschafft haben, Sergej in seine Geburtsstadt zurückzuholen. Er bringt ein hervorragendes Spielverständnis und eine für sein Alter sehr gute Physis mit. Wir trauen ihm zu, bei uns den nächsten Schritt zu machen", sagt HCE-Geschäftsführer René Selke.
"Wir sehen unsere Zukunft in der Entwicklung junger Talente, die bei uns die besten Möglichkeiten haben, zu Bundesliga-Spielern zu reifen", ergänzt der Funktionär. Auch Sergej Gorpishin freut sich auf seine neue Aufgabe: " Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass der Schritt nach Erlangen der richtige für mich ist." red