Der HC Erlangen hat das Jugendzertifikat für hervorragende Qualität der Nachwuchsförderung der Handball-Bundesliga ohne Bedingungen und Auflagen erhalten. Damit gehört der Aufsteiger erstmals seit der Saison 2013/14 wieder zum erlauchten Kreis der Besitzer dieses Gütesiegels. Viel Arbeit war nötig, um die Nachwuchsabteilung der Mittelfranken sowohl strukturell als auch personell auf das von der Liga geforderte Niveau zu heben.
René Selke, Geschäftsführer der Profiabteilung, fand lobende Worte für den Geschäftsführer des Hauptvereins: "Was Daniel Stumpf bewegt hat, ist mehr als bemerkenswert. Er hat den Verein innerhalb kürzester Zeit auf gesunde Füße gestellt und jetzt den Lohn dafür eingefahren." Zum ersten Mal seit Einführung des Jugendzertifikats im Jahr 2007 haben alle 18 Erstligisten dieses erhalten. Dazu wurden fünf Vereine aus der 2. Liga für ihren nachhaltigen und ressourcenintensiven Aufbau hervorragender Rahmenbedingungen für die Nachwuchsförderung ausgezeichnet.
Talente sollen im Klub optimale Bedingungen vorfinden, die eine Ausbildung zum Spitzenspieler möglich machen. Nichtzertifizierte Vereine zahlen in einen Fonds ein, der Nachwuchsprojekten zugutekommt. red